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The Escape Room: Unterhaltungsmedien als Bewältigungsstrategie zur Bekämpfung von Stress in der COVID-19-Krise?
der Einfluss unterschiedlicher Charakteristika von Medienstimuli auf das Erholungspotenzial von Unterhaltungsmedien
Melani Leopold-Winkler
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Jörg Matthes
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.80434
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-21889.74757.236817-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Erster, zweiter, dritter, n-ter Lockdown? Wurde das Ende der COVID-19-Krise überhaupt gesehen? Immer wieder, wenn sich die Situation erneut verbessert hatte und die Maßnahmen gelockert wurden, kam stets eine neue Mutation und kehrte uns zurück zu dem Start - ein Teufelskreis. Es tauchten zahlreiche Fragen auf: Soll ich mich impfen lassen? Habe ich dann die Vorteile im Vergleich zu den Ungeimpften? Schützt der Impfstoff vor den neuen Mutationen? Werde ich meinen Job verlieren? Sehe ich eine Perspektive in der Zukunft? Solche lähmende, quälende Ungewissheit und die Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus haben unseren Alltag grundlegend verändert. Die Quarantäne und soziale Distanzierung führten zu Einschränkungen und Veränderungen, die Menschen isolierten sich vermehrt in ihren eigenen vier Wänden. Viele Studien belegten anschließend, dass der Medienkonsum quer über alle Kanäle hinweg zugenommen hat. Die geänderte Lebenssituation forderte unsere psychische Gesundheit besonders heraus, vor allem waren die Menschen mehr Stress, vermehrten Ängsten, Frustrationen und Einsamkeit ausgesetzt. Um diesen unangenehmen Gefühlen und Belastungen zu entkommen, wandten sich viele Menschen mehr den Unterhaltungsmedien zu. Viele Studien haben das positive Wirkungspotenzial der eskapistischen Nutzung von Unterhaltungsmedien und die damit einhergehenden Erholung als Form einer Bewältigungsstrategie gegen Stress bestätigt. Frühere Studien konzentrierten sich entweder auf das Erholungspotential interaktiver sowie non-interaktiver Medien oder auf den Einfluss der positiven und negativen affektiven Valenz von Medieninhalten auf die Erholung. Diese Studie geht einen Schritt weiter, indem sie versucht, alle diese Faktoren wie der Grad der Interaktivität und die affektive Valenz von Medien sowie deren Kombination zu berücksichtigen und deren Auswirkung auf das subjektive Erholungserleben im Kontext von COVID-19 als Stressor zu beleuchten. In einer so außergewöhnlichen Situation wie der Corona-Krise stellte sich die Frage, ob die eskapistische Mediennutzung in Bezug auf die Auswahl von Medienstimuli als eine Form des Stressabbaus verändert wurde. Die vorliegende Studie zielt darauf ab, die folgenden Fragen durch eine Online-Befragung zu beantworten: „Wählten die Rezipienten eher negative Unterhaltungsinhalte um sich mit der These „Es kann immer schlechter werden“ gegen den Stress in Bezug auf Corona zu wehren? Oder lag der Fokus auf der Auswahl positiver Inhalte? Und wurden hauptsächlich die interaktiven oder die non-interaktiven Formen der Unterhaltungsmedien verwendet? Inwiefern beeinflussten das Ausmaß des subjektiven Stresserlebens durch COVID-19 und die gewählten Medienstimuli das Erholungspotenzial von Medien?“- um diese Forschungslücke zu schließen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
COVID-19-Krise Bewältigungsstrategie Eskapismus Unterhaltungsmedien
Autor*innen
Melani Leopold-Winkler
Haupttitel (Deutsch)
The Escape Room: Unterhaltungsmedien als Bewältigungsstrategie zur Bekämpfung von Stress in der COVID-19-Krise?
Hauptuntertitel (Deutsch)
der Einfluss unterschiedlicher Charakteristika von Medienstimuli auf das Erholungspotenzial von Unterhaltungsmedien
Paralleltitel (Englisch)
The escape room: entertainment media as a coping strategy to combat stress during the COVID-19 crisis?
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
71 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Jörg Matthes
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.99 Kommunikationswissenschaft. Sonstiges
AC Nummer
AC17786298
Utheses ID
77350
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1