Detailansicht

Decarbonizing EU's public transport sector
bridging stakeholder objectives and emerging technologies
Ferdinand Sebastian Lamprecht
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Internationale Betriebswirtschaft
Betreuer*in
Alexandra Brausmann
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.79503
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-22978.66926.784563-2
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit untersucht strategische Pfade zur Dekarbonisierung des öffentlichen Busverkehrs in der Europäischen Union. Aufbauend auf der Design-Science-Research-Methodologie wird ein analytischer Rahmen entwickelt, der technologische Optionen mit den Zielkonflikten und Handlungslogiken zentraler Akteursgruppen – EU-Politik, öffentliche Verkehrsbetreiber und Fahrzeughersteller – systematisch verknüpft. Kapitel 5 analysiert die divergierenden Interessenlagen der Stakeholder und bildet die Grundlage für die anschließende techno-ökonomische Bewertung emissionsfreier Antriebstechnologien in Kapitel 6. Die Ergebnisse zeigen, dass batterieelektrische Busse (BEBs) im europäischen Kontext derzeit die höchste Zielkongruenz aufweisen. Sie reduzieren die CO₂-Emissionen über einen Zeitraum von 50 Jahren um über 70 % und erzielen – unter Berücksichtigung realistischer CO₂-Preisverläufe – deutliche ökonomische Vorteile gegenüber Dieselbussen. Demgegenüber erfüllen wasserstoffbetriebene Busse zentrale Zielkriterien nicht simultan und weisen eine ungünstigere Kosten- und Energieeffizienzstruktur auf. Die modellierte schrittweise Elektrifizierung – etwa durch jährlichen Austausch von 10 % der Flotte – reduziert Investitionsrisiken und erlaubt haushaltskompatible Übergangspfade. Eine ergänzende Sensitivitätsanalyse untersucht die Auswirkungen unterschiedlicher CO₂-Preisentwicklungen, Diskontierungszinssätze und Elektrifizierungsraten in 27 Szenarien. Sie zeigt, dass die Vorteilhaftigkeit von BEBs auch unter konservativen Annahmen erhalten bleibt – insbesondere bei schneller Elektrifizierung und ambitionierter CO₂-Bepreisung. Darüber hinaus wurde in einem separaten Kapitel eine jährliche Dieselpreiserhöhung von 1 % modelliert. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass steigende fossile Brennstoffkosten die Wettbewerbsfähigkeit von BEBs zusätzlich stärken und ihre langfristige ökonomische Resilienz unter realistischen Marktbedingungen untermauern. Auf dieser Basis formuliert die Arbeit praxisorientierte Handlungsempfehlungen für Politik, Betreiber und Industrie. Sie betont die Bedeutung regulatorischer Klarheit, zielgerichteter CO₂-Bepreisung, technikkompatibler Förderinstrumente und skalierbarer Beschaffungsstrategien. Damit leistet die Studie einen evidenzbasierten Beitrag zu

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Dekarbonisierung Öffentlicher Verkehr EU-Klimapolitik Stakeholder-Analyse Batterie- und Wasserstoffbusse Nachhaltige Mobilität Emissionsreduktion Total Cost of Ownership
Autor*innen
Ferdinand Sebastian Lamprecht
Haupttitel (Englisch)
Decarbonizing EU's public transport sector
Hauptuntertitel (Englisch)
bridging stakeholder objectives and emerging technologies
Paralleltitel (Deutsch)
Dekarbonisierung des öffentlichen Verkehrssektors in der EU
Paralleluntertitel (Deutsch)
Brückenschlag zwischen Stakeholder-Zielen und aufkommenden Technologien
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
IX, 79 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Alexandra Brausmann
Klassifikationen
55 Verkehrswesen > 55.83 Stadtverkehr. Nahverkehr ,
85 Betriebswirtschaft > 85.99 Betriebswirtschaft. Sonstiges
AC Nummer
AC17686702
Utheses ID
77367
Studienkennzahl
UA | 066 | 914 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1