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Ideotopie. Das Spiel mit Ideologie und Utopie der "Laibach-Kunst"
Eva-Maria Hanser
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Christian Schulte
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.8581
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30000.00509.625161-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
„Ideotopie. Das Spiel mit Ideologie und Utopie der ‚Laibach-Kunst’“ versucht anhand der von Laibach verwendeten Strategien „Überidentifizierung“, „Dekonstruktion“ und „Utopie“ Laibach im Wandel der Zeit zu untersuchen. Es geht in gewisser Weise um den Versuch herauszufinden, ob Laibach ihre Strategien verändern oder ob sich nur die Welt verändert hat, die Strategien aber die gleichen geblieben sind. Diese Strategien dienen als Orientierungslinien um diese Vielfalt und geheuere Anzahl an Einflüssen und Wirkungen Laibachs zu bewältigen. Laibach ist eine slowenische Band bzw. ein Künstlerkollektiv und wurde 1980 gegründet. Mit ihrer totalitären Ästhetik sorgten sie für Aufruhr und erzeugen Unsicherheiten. „Sind sie rechts? Ist es Ironie? usw.“ Ihre Arbeiten und Auftritte sind mit derart vielen Bezügen und Assoziationen überladen, dass es dem Konsumenten schwer gemacht wird sie einzuordnen. Laibach hat sich zur Aufgabe gemacht die Verbindung von Ideologie und Kunst zu untersuchen. 1984 schlossen sie sich mit anderen Künstlergruppen zu der Organisation Neue Slowenische Kunst (NSK) zusammen, die 1992 in den (virtuellen) Staat NSK umgewandelt wurde. Die Strategien „Überidentifizierung“ und „Dekonstruktion“ wurden von Slavoj Žižek benannt und ausformuliert. Bei ersterer geht es darum, die verdeckte Kehrseite von Ideologie bzw. die Stützen von Ideologie eben durch eine Überidentifizierung mit gewissen Inhalten und Machtstrukturen bzw. Dynamiken oder Verhaltensweisen ans Tageslicht zu bringen. Die andere Strategie erklärt Laibachs Umgang mit dem Material. Sie besteht darin, dass bedeutungsstiftende Elemente aus ihrem Kontext herausgelöst und in einer Pseudoideologie neu kombiniert werden. Jedoch wurde die „Dekonstruktion“ als Erklärungsmodell nicht voll und ganz in die Diplomarbeit übernommen, sondern ist im Kapitel „Umgang mit dem Material“ enthalten, da sonst andere Einflüsse bzw. Erklärungsmodelle in den Hintergrund geraten wären. Diese zwei Strategien sind also stark am Thema der Ideologie orientiert. Das Kapitel „Utopie“ befasst sich mit dem 1992 gegründeten virtuellen Staat NSK – also eine eher neue Strategie – und versucht darüber hinaus, diesen als Medium zur Auseinandersetzung mit Utopie und Ideologie zu begreifen. Außerdem wird versucht die Dialektik von Utopie und Ideologie in der Arbeit Laibachs darzulegen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Laibach Ideologie Utopie
Autor*innen
Eva-Maria Hanser
Haupttitel (Deutsch)
Ideotopie. Das Spiel mit Ideologie und Utopie der "Laibach-Kunst"
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
95 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christian Schulte
Klassifikationen
24 Theater > 24.00 Theater, Film, Musik: Allgemeines ,
24 Theater > 24.01 Darstellende Künstler ,
24 Theater > 24.43 Musikphilosophie, Musikästhetik ,
24 Theater > 24.99 Theater, Film, Musik: Sonstiges
AC Nummer
AC08019081
Utheses ID
7738
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
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