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Citizen involvement and just adaptation to flood risk
a Q-methodology study of Amsterdam Weerproof
Michele Castrezzati
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium DDP Urban Studies
Betreuer*in
Francesc Baro
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.79808
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-26290.88955.760774-7
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Steuerung der Anpassung an städtische Hochwasserrisiken befindet sich im Wandel. Ein wichtiger Aspekt dieses Wandels ist die gemeinsame Entwicklung von Anpassungsstrategien. Im Zusammenhang mit der Anpassung an städtische Hochwasserrisiken bedeutet dies die aktive Einbindung nichtstaatlicher Akteure – wie Bürger und private Organisationen – in die Umsetzung von Hochwasserschutzmaßnahmen auf Privatgrundstücken, um die Bodenversickerungsfähigkeit zu verbessern und den Regenwasserabfluss zu verringern. Diese Verlagerung der Verantwortung für den Hochwasserschutz verdient eine genauere Betrachtung unter dem Gesichtspunkt der Klimagerechtigkeit. Wenn die Hochwassersicherheit einer Stadt von den Maßnahmen der Bürger abhängt, können die Vorteile der Anpassung ungleich verteilt sein, je nachdem, wer über die Ressourcen zur Umsetzung solcher Maßnahmen verfügt. Insbesondere muss noch untersucht werden, wie die verschiedenen staatlichen und nichtstaatlichen Akteure, die am gemeinsamen Entwicklungsprozess beteiligt sind, Klimagerechtigkeit und Verantwortung für die Anpassung an Hochwasser subjektiv gestalten. Um diese Lücke zu schließen, verwendet diese Studie eine originelle Q-Methodik, um die Wahrnehmungen der am Amsterdam Weerproof-Programm beteiligten Akteure zu erfassen. Die Studie identifiziert drei unterschiedliche Visionen davon, wie eine gemeinsam gestaltete Anpassung in Amsterdam aussehen sollte: 1) privatwirtschaftlich, marktorientiert; 2) gemeinschaftsorientiert, gerechtigkeitsorientiert; 3) individuell, partizipationsorientiert. Aus der Analyse der Dissensaussagen (die Bereiche, in denen die Teilnehmer am stärksten uneinig waren) ergeben sich zwei Hauptkonfliktpunkte: a) die Rolle des Staates und b) Gerechtigkeitsüberlegungen. Neben diesen Spannungen zeigen die Konsenserklärungen drei mögliche Bereiche der Konvergenz auf, nämlich: 1) ein gemeinsames Gefühl der Dringlichkeit, 2) eine gemeinsame Wertschätzung für naturbasierte Maßnahmen und 3) ein Fokus auf freiwillige Aktionen. Diese Ergebnisse verdeutlichen, wie grundlegende Meinungsverschiedenheiten über Gerechtigkeit und Verantwortung das Potenzial der gemeinsamen Umsetzung einer gerechten Klimaanpassung fördern oder behindern können – ein entscheidender Beitrag, da Städte zunehmend auf die Beteiligung der Bürger angewiesen sind.
Abstract
(Englisch)
The governance of adaptation to urban flood risk is transforming. One major trajectory of this transformation is towards the co-production of adaptation strategies. In the context of urban flood adaptation, co-production refers to the active involvement of non-state actors - such as citizens and private organisations - in implementing flood-proof measures on private property to improve soil permeability and mitigate stormwater runoff. This responsibility shift in the provision of flood security deserves further scrutiny under a climate justice lens. If a city’s flood security becomes dependent on citizen action, the benefits of adaptation may become unevenly distributed depending on who has the resources to implement such measures. In particular, research is yet to address how the different state and non-state actors involved in the co-production process subjectively frame climate justice and responsibility for flood adaptation. To address this gap, this research employs an original Q-Methodology study to map the perceptions of stakeholders involved in the Amsterdam Weerproof programme. The study identifies three main diverging visions of what co-produced adaptation should look like in Amsterdam: 1) private-led, market-driven; 2) community-led, justice-driven; 3) individual-led, participation-driven. From the analysis of dissensus statements (those areas where participants most strongly disagreed), two main nodes of tension emerge: a) the role of the state and b) considerations of justice. Alongside these tensions, the consensus statements reveal three possible areas of convergence, namely: 1) a shared sense of urgency, 2) a shared appreciation for nature-based interventions, and 3) a focus on voluntary actions. These findings highlight how underlying disagreements about justice and responsibility can make or break the potential of co-production for equitable climate adaptation, a critical contribution as cities increasingly rely on citizens' involvement.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Anpassung an Hochwasser Koproduktion Q-Methodology Amsterdam
Schlagwörter
(Englisch)
flood adaptation co-production Q-Methodology Amsterdam
Autor*innen
Michele Castrezzati
Haupttitel (Englisch)
Citizen involvement and just adaptation to flood risk
Hauptuntertitel (Englisch)
a Q-methodology study of Amsterdam Weerproof
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
111 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Francesc Baro
Klassifikation
43 Umweltforschung > 43.30 Umweltpolitik
AC Nummer
AC17726001
Utheses ID
77401
Studienkennzahl
UA | 066 | 664 | |
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