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Open Innovation in KMU
eine qualitative Analyse der Integrationsprozesse externer Innovationsimpulse im Vergleich zu Großunternehmen
Luca Max Naue
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Betriebswirtschaft
Betreuer*in
Josef Windsperger
DOI
10.25365/thesis.79240
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-27019.65184.568518-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Integration externer Innovationsimpulse im Kontext des Open Innovation Modells mit besonderem Fokus auf den Vergleich zwischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und Großunternehmen. Ziel dabei ist es, zentrale Herausforderungen und Erfolgsfaktoren sowie Unterschiede und Gemeinsamkeiten entlang des Integrationsprozesses externer Innovationsimpulse zu identifizieren. Als Ergebnis der Arbeit werden praxisorientierte Handlungsempfehlungen für KMU abgeleitet, um deren Nutzungspotential offener Innovationsmodelle gezielt zu verbessern. Die Modelle Absorptive Capacity, Dynamic Capabilities und der Capability-Based Framework dienten als Grundlage für die Erarbeitung eines eigens erarbeiteten integrativen Analysemodells, welches den theoretischen Rahmen der Arbeit schafft. Die empirische Untersuchung basiert auf leitfadengestützten Experteninterviews mit Mitarbeitenden und Führungskräften aus innovationsintensiven Branchen. Die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring wurde hier als Methode zur Datenauswertung genutzt. Die Ergebnisse zeigen, dass die erfolgreiche Integration Agilität, kulturelle Offenheit, definierte Rollen, innovationsförderndes Führungsverhalten und gutes Schnittstellenmanagement erfordert. Aus den Interviews wird deutlich, dass Großunternehmen externe Innovationsimpulse systematisch durch strukturierte Prozesse und spezialisierte Abteilungen integrieren. Sie profitieren außerdem von breiten Netzwerken, kämpfen aber oftmals mit starren Strukturen und Silodenken. KMU arbeiten hingegen pragmatischer und stärker über persönliche Netzwerke, was ihnen das kurzfristigere und agilere Reagieren auf sich ändernde Umweltanforderungen ermöglicht. Sie sind jedoch ressourcenschwächer und es kommt zu Abhängigkeiten von Schlüsselpersonen. Durch die Analyse der Ergebnisse konnte abgeleitet werden, dass KMU optimierte Tools für die frühzeitige Erkennung externe Innovationsimpulse benötigen, um den Vorteil der Agilität erfolgreich nutzen zu können. Für eine erfolgreiche Impulserkennung und das Bündeln von Ressourcen sollten KMU außerdem ihre Netzwerke ausbauen. Zudem führt eine systematischere Verarbeitung von erkannten Impulsen zu langfristig effizienteren Strukturen. Dabei sollten auch Verantwortlichkeiten klar definiert sein. Abschließend braucht es Führungskräfte, die Innovationen fördern. Sie sind einer der Schlüssel zu nachhaltigem Fortschritt.
Abstract
(Englisch)
This master's thesis examines the integration of external innovation impulses in the context of the open innovation model, with a particular focus on the comparison between small and medium-sized enterprises (SMEs) and large companies. The aim is to identify key challenges and success factors as well as differences and similarities along the integration process of external innovation impulses. The thesis concludes with practical recommendations for SMEs to improve their potential for utilizing open innovation models. The models of absorptive capacity, dynamic capabilities, and the capability-based framework served as the basis for the development of a specially designed integrative analysis model, which provides the theoretical framework for the thesis. The empirical study is based on guided expert interviews with employees and managers from innovation-intensive industries. Mayring's qualitative content analysis is used here as a method for data evaluation. The results show that successful integration requires agility, cultural openness, defined roles, leadership behaviour that promotes innovation, and good interface management. The interviews clearly show that large companies systematically integrate external innovation impulses through structured processes and specialized departments. They also benefit from broad networks, but often struggle with rigid structures and silo thinking. SMEs, on the other hand, work more pragmatically and rely more heavily on personal networks, which enables them to respond more quickly and agilely to changing environmental requirements. However, they have fewer resources and are dependent on key individuals. Analysis of the results suggests that SMEs need optimized tools for the early detection of external innovation impulses in order to successfully leverage the advantage of agility. SMEs should also expand their networks to successfully identify impulses and pool resources. In addition, more systematic processing of identified impulses leads to more efficient structures in the long term. Responsibilities should also be clearly defined. Finally, leaders who promote innovation are needed. They are one of the keys to sustainable progress.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Open Innovation Externe Innovationsimpulse KMU vs. Großunternehmen Absorptive Kapazität
Schlagwörter
(Englisch)
Open Innovation External Innovation Impulses SMEs vs. Large Enterprises Absorptive Capacity
Autor*innen
Luca Max Naue
Haupttitel (Deutsch)
Open Innovation in KMU
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine qualitative Analyse der Integrationsprozesse externer Innovationsimpulse im Vergleich zu Großunternehmen
Paralleltitel (Englisch)
Open innovation in SMEs
Paralleluntertitel (Englisch)
a qualitative analysis of the integration processes of external innovation impulses in comparison to large companies
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
V, 165 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Josef Windsperger
Klassifikation
85 Betriebswirtschaft > 85.15 Forschung und Entwicklung
AC Nummer
AC17637802
Utheses ID
77418
Studienkennzahl
UA | 066 | 915 | |
