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Zusammenhang von Arbeitsbelastung und psychischer Belastung innerhalb der Population von Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen
Lukas Tima
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Harald Werneck
DOI
10.25365/thesis.79197
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-28045.71592.237656-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Einleitung. Arbeitsbelastungen können über einen längeren erlebten Zeitraum zu starken Beanspruchungen der arbeitenden Bevölkerung führen. Diese Beanspruchungen, wenn nicht weiter beachtet, haben die Möglichkeit sich in diversesten Folgen zu manifestieren. Das konnte in der Vergangenheit, über verschiedene arbeitswissenschaftliche Modelle gezeigt und durch empirische Untersuchungen gestützt werden (Karasek & Theorell, 1990; Neuner, 2015; Rudow, 2014; Siegrist, 1996). Menschen, die in sozialen Interaktionsberufen arbeiten, erleben höhere Arbeitsbelastung als Personen in anderen Berufsfeldern (Bauknecht & Wesselborg, 2022). Das konnte vor allem für die Bereiche des Gesundheits- und Sozialwesens gezeigt werden, sowie im Bildungssektor. Studien legen nahe, dass die Population der Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen als besonders belastet und gefährdet gelten (Kersten et al., 2024; Kind et al., 2020; Madeira Firmino & Bauknecht, 2022). Methoden. Die Studie folgt einem querschnittlichen Design, es nahmen N = 41 Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, welche in Kinder und Jugend-WGs in Österreich arbeiten, an der Online-Befragung teil. Die Arbeitsbelastung und ihre Folgen wurden über den Copenhagen Psychosocial Questionnaire III (COPSOQ – 3. dt. Version, (Burr et al., 2019)) erhoben und die aktuelle psychische Belastung über die Mini-Symptom-Checklisten (Mini-SCL, (Franke, 2017)). Ergebnisse. Es konnte gezeigt werden, dass es Zusammenhänge zwischen einzelnen Überskalen des COPSOQ und der Mini-SCL gibt. Prädiktoreigenschaften ähnelten sich, für die gleichen Skalen, sowohl mit den Skalen des COPSOQ als auch der Mini-SCL als Prädiktoren, womit von einer Wechselwirkung zwischen einzelnen Aspekten der Arbeitsbelastung und der psychischen Belastung ausgegangen werden kann. Die deskriptive Statistik beider Instrumente zeigt, dass sich die untersuchte Stichprobe als deutlich belastet beschreibt, bezogen auf die Skalen der Mini-Symptom-Checklisten (Mini-SCL). In den Skalen des Zusammenhang von Arbeitsbelastung und psychischer Belastung COPSOQ zeigen sich ebenfalls Bereiche, in denen sich die untersuchten Personen als mittelmäßig bis stark belastet beschreiben. Diskussion. Die Ergebnisse der Studie decken sich großteils mit vorangegangener Forschung zum Thema Arbeitsbelastung und psychischer Belastung, dennoch ist ein Ziehen valider Schlussfolgerungen aus der vorliegenden Arbeit nur schwer möglich, aufgrund einiger Limitationen wie beispielsweise der geringen Stichprobengröße.
Abstract
(Englisch)
Introduction. Over an extended period, workloads can lead to significant stress on the working population. These stresses, if left unaddressed, have the potential to manifest in a wide variety of consequences. This has been demonstrated in the past using various work science models and supported by empirical studies (Karasek & Theorell, 1990; Neuner, 2015; Rudow, 2014; Siegrist, 1996). People who work in social interaction occupations experience higher workloads than those in other professional fields. This has been demonstrated particularly in the health and social services sectors, as well as in the education sector. Studies suggest that social work workers and educators are considered to be particularly stressed and at risk (Kersten et al., 2024; Kind et al., 2020; Madeira Firmino & Bauknecht, 2022). Methods. The study followed a cross-sectional design; N = 41 social workers working in shared accommodations for children and young people in Austria participated in the online survey. Workload and its consequences were assessed using the Copenhagen Psychosocial Questionnaire III (COPSOQ – 3rd German version, Burr et al., 2019), and current psychological distress was assessed using the Mini-Symptom-Checklist (Mini-SCL, Franke, 2017). Results. It was shown that there are correlations between individual scales of the COPSOQ and the Mini-SCL. This correlation was demonstrated in both directions for the same scales, which suggests an interaction between individual aspects of workload and psychological stress. The descriptive statistics of both instruments show that the sample described themselves as significantly stressed, based on the Mini-SCL scales. Likewise, the COPSOQ scales show areas in which the participants described themselves as moderately to severely stressed. Discussion. The results of the study are largely consistent with previous research on workload and psychological stress, but drawing valid conclusions from this study is difficult due to some limitations, such as the small sample size.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Belastung Beanspruchung Arbeitsbelastung psychische Belastung Sozialpädagogik Kinder- und Jugendhilfe COPSOQ BSI Österreich
Autor*innen
Lukas Tima
Haupttitel (Deutsch)
Zusammenhang von Arbeitsbelastung und psychischer Belastung innerhalb der Population von Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen
Paralleltitel (Englisch)
Relationship between workload and psychological stress within the population of social workers
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
79 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Harald Werneck
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen ,
77 Psychologie > 77.70 Klinische Psychologie
AC Nummer
AC17634141
Utheses ID
77440
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
