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Stakeholder or shareholder?
employee participation in LLCs across Germany, Austria and the United States
Katrin Isabelle Schultz
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
außerordentliches Masterstudium Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht (LL.M.) [Englisch]
Betreuer*in
Siegfried Fina
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.79227
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-28117.63823.649589-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Weltweit werden Mitarbeiterbeteiligungsprogramme als geeignetes Mittel zur Gewinnung und Bindung von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sowie zur kontinuierlichen Motivation zu Bestleistungen angesehen. So soll sich der Unternehmenserfolg insgesamt positiv beeinflussen lassen. Dieser Aspekt ist insbesondere für Start-ups relevant, die oft über begrenzte finanzielle Mittel verfügen und aus diesem Grund – zumindest auf den ersten Blick – für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen oftmals weniger attraktiv erscheinen. Aber auch für bereits etablierte Unternehmen ist das von Relevanz. Die Forschung in Deutschland und Österreich hat sich bisher keine abschließende Meinung zur tatsächlichen Auswirkung von Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen gebildet. Zudem ist festzustellen, dass die Analyse der Mitarbeiterbeteiligung in der Lehre dort zumeist auf die Gesellschaftsform der Aktiengesellschaft (und vergleichbare Gesellschaftsformen) beschränkt ist. Die Gesellschaftsform der Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) wird in diesem Zusammenhang bislang nur unzureichend berücksichtigt, obwohl es sich bei der GmbH um die am weitesten verbreitete Rechtsform in Deutschland handelt. Ebenso erfreut sich diese Gesellschaftsform in Österreich und den Vereinigten Staaten enormer Beliebtheit. Die GmbH verbindet typischerweise das Bedürfnis nach einer Beschränkung des Haftungsrisikos mit den Anforderungen der Marktteilnehmer an die wirtschaftliche Transparenz. Dies resultiert in gesellschaftsrechtlichen Spezifika, die sich auf die Stellung eines Mitarbeiters im Rahmen des Beteiligungsprogramms auswirken und ihn in Richtung Stakeholder oder Shareholder rücken. Politische Maßnahmen und Reformen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Mitarbeiterbeteiligung zielen in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union meist auf die Optimierung steuerrechtlicher Aspekte ab und blenden den vom Gesellschaftsrecht gesetzten Rahmen für Mitarbeiterbeteiligungen in GmbHs ein Stück weit aus. Das ist bemerkenswert, da sich Regierungen weltweit zum Ziel gesetzt haben, die Bedingungen für Mitarbeiterbeteiligungen zu optimieren. Um im internationalen Wettbewerb attraktiv zu bleiben, ist ein gezielter Vergleich der Rahmenbedingungen im internationalen Umfeld erforderlich. Dies bildet den Ausgangspunkt für die vorliegende Masterthesis. Nach einer Einführung in die Grundlagen und Definitionen werden die gängigsten Formen der Mitarbeiterbeteiligung in GmbHs dargestellt. Darauf aufbauend werden die gesellschaftsrechtlichen Rahmenbedingungen unter Bezugnahme auf steuerrechtliche Aspekte, für Mitarbeiterbeteiligungsprogramme in GmbHs in Deutschland, Österreich und den USA näher beleuchtet. Auf dieser Grundlage skizziert die Masterthesis die Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie die Erfolgsfaktoren in Bezug auf die Richtung, die der Gesetzgeber einschlagen müsste, um attraktivere Mitarbeiterbeteiligungsmodelle zu ermöglichen.
Abstract
(Englisch)
Employee participation programs are regarded worldwide as an effective means of attracting and retaining employees and motivating them to perform at their best on an ongoing basis. The objective is to generate a positive impact on the company's overall success. This aspect is of particular relevance to start-ups, which often have limited financial resources and therefore – at least at first glance – appear less appealing to employees. Nevertheless, it is equally relevant for established enterprises. Research in Germany and Austria has not yet reached a conclusive opinion on the actual impact of employee participation programs. Furthermore, it can be observed that the analysis of employee participation in national academic research has been largely focused on the legal form of the stock corporation (and comparable legal forms). The limited liability company (LLC) has not been adequately considered in this context, despite the fact that it is the most common legal form in Germany. Similarly, the LLC enjoys enormous popularity in Austria and the United States. Typically, the LLC combines the need to limit liability risk with the market participants' demands for economic transparency. Consequently, specific features of company law come into effect, impacting the role of employees within the participation program and causing a shift in their status towards that of stakeholders or shareholders. The implementation of political measures and reforms intended to enhance the framework conditions for employee participation in member states of the European Union has predominantly centered on optimizing tax law aspects. These measures have, to a certain extent, overlooked the framework established by company law for employee participation in LLCs. This is noteworthy, given that governments worldwide have set themselves the objective of optimizing the conditions for employee participation. However, to maintain competitiveness on the global stage, a deliberate comparison of the prevailing framework conditions in the international context is essential. This forms the starting point for this master's thesis. Following an introduction to the principles and definitions, the most common forms of employee participation in LLCs are presented. Building on this, the corporate law framework for employee participation programs in LLCs in Germany, Austria, and the US is examined in more detail, with reference to tax law aspects. On this basis, the master's thesis outlines the similarities and differences as well as the success factors in terms of the direction that legislators should take to enable attractive employee participation models.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
finanzielle Mitarbeiterbeteiligung GmbH Deutschland Österreich United States Rechtsvergleichende Analyse Erfolgsfaktoren Venture Capital dry income Gesellschaftsrecht Besteuerung
Schlagwörter
(Englisch)
financial employee participation United States Austria Germany LLC success factors Venture Capital dry income corporate law taxation
Autor*innen
Katrin Isabelle Schultz
Haupttitel (Englisch)
Stakeholder or shareholder?
Hauptuntertitel (Englisch)
employee participation in LLCs across Germany, Austria and the United States
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
67 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Siegfried Fina
Klassifikationen
86 Recht > 86.06 Rechtsvergleichung. Rechtsvereinheitlichung ,
86 Recht > 86.27 Gesellschaftsrecht
AC Nummer
AC17637473
Utheses ID
77457
Studienkennzahl
UA | 999 | 082 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1