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The international taxation of dual resident companies
comparative analysis of the double taxation agreements between Azerbaijan and contracting states
Anvar Aliyev
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
außerordentliches Masterstudium Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht [Vollzeit Englisch]
Betreuer*in
Dimitar Hristov
DOI
10.25365/thesis.79223
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29737.63375.230124-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Das Problem der Doppelresidenz von Unternehmen entstand im 19. Jahrhundert und stellt nach wie vor eine der komplexesten Herausforderungen im internationalen Steuerrecht dar. Die zunehmende Zahl von Unternehmen mit grenzüberschreitender Geschäftstätigkeit, verbunden mit dem raschen Fortschritt in Technologie und globalen Transportsystemen, hat dieses Problem verschärft und die Zahl solcher Unternehmen erhöht. Gegenstand der Untersuchung sind die Regeln zur Bestimmung der steuerlichen Ansässigkeit von Unternehmen mit Doppelresidenz. Das Problem der Doppelbesteuerung wird im OECD-Musterabkommen über Einkommen und Vermögen sowie in den auf diesem Abkommen beruhenden bilateralen Doppelbesteuerungsabkommen umfassend behandelt. Derzeit sieht das OECD-Musterabkommen nur einen Mechanismus zur Lösung der Doppelansässigkeit von Unternehmen vor, nämlich das Verständigungsverfahren. Dieses Verfahrensinstrument dient der Verhinderung von Missbrauch von Abkommen und aggressiver Steuerplanung. Auf der Grundlage der Analyse nationaler Rechtsvorschriften und der Rechtsprechung werden in dieser Arbeit die grundlegenden Kriterien zur Bestimmung der steuerlichen Ansässigkeit erläutert. Im nationalen Recht wird die Steueransässigkeit juristischer Personen von jedem Staat unabhängig anhand eines oder mehrerer Anknüpfungsmerkmale bestimmt. Somit bilden die Kriterien zur Bestimmung der steuerlichen Ansässigkeit von Unternehmen den Gegenstand dieser Arbeit. Darüber hinaus wird besonderes Augenmerk auf die nationale Gesetzgebung und die internationalen Abkommen Aserbaidschans mit anderen Vertragsstaaten gelegt sowie auf die Folgen, die sich aus dem Fehlen solcher Abkommen ergeben. Die praktische Bedeutung dieser Untersuchung liegt darin, dass auf Grundlage ihrer Ergebnisse ein kombinierter Kriterienkatalog zur Bestimmung der Ansässigkeit von Doppelresidenten vorgeschlagen wird. Die Anwendung dieser Kriterien ermöglicht eine klarere Bestimmung des Staates, in dem ein Unternehmen als steuerlich ansässig gilt, sowie des Staates, der als Quellenstaat zu qualifizieren ist. Dies wiederum macht es möglich, den Umfang der Besteuerung angemessen festzulegen. Der vorgeschlagene Rahmen kann sowohl den Steuerverwaltungen bei der Lösung von Ansässigkeitskonflikten als auch den Unternehmen, die in grenzüberschreitenden Geschäftsvorgängen größere Rechtssicherheit anstreben, als praktisches Instrument dienen.
Abstract
(Englisch)
The problem of dual-resident companies emerged in the 19th century and remains one of the most complex challenges in international taxation. The growing number of companies conducting transnational business, coupled with the rapid improvement of technology and global transportation systems, has exacerbated this problem and increased the number of such companies. The subject of the research is the rules for determining the tax residence of dual-resident companies. The issue of double taxation is widely reflected in the OECD Model Tax Convention on Income and on Capital, as well as in bilateral agreements on the avoidance of double taxation that are based on the Convention. Currently, the OECD MC provides only one mechanism to resolve the issue of dual residency of companies, namely the mutual agreement procedure. This procedural mechanism is aimed at preventing treaty abuse and aggressive tax planning. Based on the analysis of national legislation and case law, the study explains the basic criteria for determining tax residency. In domestic law, the tax residence of legal entities is determined independently by each state on the basis of one or more connecting factors. Thus, the object of this paper is the criteria for determining tax residence of companies. Furthermore, special attention is given to the national legislation and international treaties of Azerbaijan with other Contracting States, and the consequences in the absence of such agreements are determined. The practical significance of this research lies in the fact that, based on its findings, a combined set of criteria for determining the residency of dual-resident companies is proposed. Applying these criteria will allow for a clearer identification of the state in which a company should be treated as tax resident and, correspondingly, the state that qualifies as the source state. This, in turn, will make it possible to determine the appropriate scope of taxation. The proposed framework may serve as a practical tool both for tax administrations, when resolving residency disputes, and for companies seeking greater legal certainty in cross-border operations.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Doppelansässige Gesellschaften Doppelbesteuerungsabkommen Vergleichendes Steuerrecht Aserbaidschanisches Steuerrecht Tie-Breaker-Regeln Ort der tatsächlichen Geschäftsleitung Verständigungsverfahren Gründungsort Zentrale Leitung und Kontrolle
Schlagwörter
(Englisch)
Dual resident companies Double taxation agreements Comparative tax law Azerbaijani tax law Tie-breaker rules Place of effective management Mutual agreement procedure Place of incorporation Central management and control
Autor*innen
Anvar Aliyev
Haupttitel (Englisch)
The international taxation of dual resident companies
Hauptuntertitel (Englisch)
comparative analysis of the double taxation agreements between Azerbaijan and contracting states
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
iv, 65 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Dimitar Hristov
Klassifikation
86 Recht > 86.73 Steuerrecht
AC Nummer
AC17637339
Utheses ID
77482
Studienkennzahl
UA | 999 | 082 | |
