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Geschlechterverhältnisse im europäischen Staatsprojekt?
eine intersektionale Kritik an der historisch-materialistischen Politikanalyse
Paul Michael Häfner
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Politikwissenschaft
Betreuer*in
Marion Löffler
DOI
10.25365/thesis.79390
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-10764.90031.866822-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Masterarbeit „Geschlechterverhältnisse im europäischen Staatsprojekt? Eine intersektionale Kritik an der Historisch-materialistischen Politikanalyse“ untersucht die Historisch-Materialistische Policy- und Politikanalyse (HMPA) aus einer feministisch-materialistischen und intersektionalen Perspektive. Ausgangspunkt ist die These, dass zentrale Aspekte feministisch-materialistischer Staatstheorie in der HMPA bislang nur unzureichend berücksichtigt werden. Ziel ist es, diese Theorieansätze systematisch in die HMPA zu integrieren und darauf aufbauend eine feministisch-materialistische Politikanalyse zu konzipieren. Im Zuge der Analyse werden sowohl konzeptionelle Leerstellen (fehlende Analyse von patriarchalen Gewaltverhältnissen, Subjektivierungsweisen oder intersektionaler Herrschaft) als auch Anknüpfungspunkte (intersektionaler Anspruch und ein gemeinsames feministisch-poulantzianisches Staatsverständnis) identifiziert. Auf Basis dieser Erkenntnisse entwickelt die Arbeit ein theoretisches Raster mit Kategorien feministisch-materialistischer Kritik sowie eine feministisch-materialistische Politikanalyse. Gleichzeitig wird die Möglichkeit einer Intersektionalen Politikanalyse diskutiert.
Abstract
(Englisch)
The Master´s Thesis "Gender Relations in the European State Project? An Intersectional Critique of Historical Materialist Policy Analysis" examines Historical Materialist Policy Analysis (HMPA) from a feminist-materialist and intersectional perspective. The starting point is the assumption that key elements of feminist-materialist state theory have not yet been adequately considered in HMPA. The goal is to systematically integrate these theoretical approaches into HMPA and, building on them, to develop a feminist-materialist policy analysis. In the course of the analysis, both conceptual gaps (a lack of analysis of patriarchal violence, modes of subjectification, or intersectional domination) and points of contact (intersectional claim and a shared feminist-poulantzian understanding of the state) are identified. Based on these findings, the study develops a theoretical framework including categories of feminist materialist critique and a feminist materialist policy analysis. At the same time, the possibility of an intersectional policy analysis is discussed.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Historisch-materialistische Policy-Analyse Historisch-materialistische Politikanalyse Staatsprojekt Europa Intersektionale Staatstheorie Feministisch-materialistische Staatstheorie
Schlagwörter
(Englisch)
Historical-materialist policy analysis European State Project Intersectional state theory Feminist-materialist state theory
Autor*innen
Paul Michael Häfner
Haupttitel (Deutsch)
Geschlechterverhältnisse im europäischen Staatsprojekt?
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine intersektionale Kritik an der historisch-materialistischen Politikanalyse
Paralleltitel (Englisch)
Gender relations in the European state project?
Paralleluntertitel (Englisch)
an intersectional critique of historical materialist policy analysis
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
114 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Marion Löffler
AC Nummer
AC17668904
Utheses ID
77517
Studienkennzahl
UA | 066 | 824 | |
