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Women as agents of change
EU support to women as peacebuilders in the context of the Tigray War (2020-2022)
Jana Helena Laporte
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Individuelles Masterstudium Globalgeschichte
Betreuer*in
Jan Pospisil
DOI
10.25365/thesis.79734
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11763.83468.936366-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Indem Frauen nicht nur als Opfer von Konflikten anerkannt werden, sondern auch als Akteure des Wandels, wird ihnen durch ihre Einbeziehung in (Post-)Konflikt-Friedensprozesse ein Raum geschaffen. In dieser Forschungsarbeit werden die Diskurse und Initiativen der EU zur Unterstützung der Einbeziehung von Frauen als Friedensstifterinnen im Tigray-Krieg (2020–2022) in Äthiopien untersucht. An der Schnittstelle zwischen feministischer Friedensförderungstheorie, feministischer Kritik an der Agenda „Frauen, Frieden und Sicherheit“ (WPS) und Debatten über die normative Macht Europas nutzt diese Arbeit die feministische kritische Diskursanalyse (FCDA) (Lazar, 2005), um die Darstellung von Empowerment, Geschlecht und Friedensförderung in relevanten EU-Quellen zu verstehen. Die Ergebnisse zeigen, dass die EU Frauen als Friedensstifterinnen im Kontext des Tigray-Krieges bis zu einem gewissen Grad unterstützt hat. Dennoch gibt es einige Mängel und Entwicklungsmöglichkeiten. Der Ansatz der EU bleibt teilweise durch ihre eigenen normativen Agenden und ihr Lob für die WPS-Agenda eingeschränkt. Während der Diskurs der EU insgesamt die Stärkung von Frauen fördert, hat diese Forschung einige kritische Beobachtungen gemacht, dass die Maßnahmen der EU in diesem Bereich nicht immer mit den feministischen Prinzipien der transformativen Stärkung und des nachhaltigen Friedens übereinstimmen. Diese Forschung leistet einen Beitrag zu den Critical Feminist Peace and Conflict Studies (CFPCS) und insbesondere zur feministischen Friedensförderung, indem sie Frauen in (Post-)Konfliktsituationen Handlungsfähigkeit verleiht und die EU als globale Förderin von Geschlechternormen analysiert.
Abstract
(Englisch)
By recognising women as more than just victims of conflict, a space is created for women to be agents of change through inclusion in (post-)conflict peacebuilding processes. In this research, the EU’s discourse and initiatives to support the inclusion of women as peacebuilders in the Tigray War (2020-2022) in Ethiopia are examined. Situated at the intersection of feminist peacebuilding theory, feminist critiques of the Women, Peace and Security (WPS) agenda and debates on Normative Power Europe, this thesis utilises Feminist Critical Discourse Analysis (FCDA) (Lazar, 2005) to understand framings of empowerment, gender and peacebuilding in relevant EU sources. The findings demonstrate that the EU has supported women as peacebuilders to a certain degree in the context of the Tigray War. Nevertheless, there are several shortcomings and room for development. The EU’s approach remains partly constrained by its own normative agendas, and its praise for the WPS agenda. While the EU’s discourse overall promotes the empowerment of women, this research has made some critical observations that EU actions in the field do not always align with the feminist principles of transformative empowerment and sustainable peace. This research contributes to Critical Feminist Peace and Conflict Studies (CFPCS), and more specifically Feminist Peacebuilding, by giving agency to women in (post-)conflict situations, and by analysing the EU as a global promotor of gender norms.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Frauen Friedensförderung European Union Tigray Äthiopien feminist peacebuilding theory Normative Power Europe WPS-agenda
Schlagwörter
(Englisch)
women peacebuilding European Union Tigray Ethiopia feminist peacebuilding theory Normative Power Europe WPS-agenda
Autor*innen
Jana Helena Laporte
Haupttitel (Englisch)
Women as agents of change
Hauptuntertitel (Englisch)
EU support to women as peacebuilders in the context of the Tigray War (2020-2022)
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
viii, 109 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Jan Pospisil
AC Nummer
AC17721074
Utheses ID
77562
Studienkennzahl
UA | 067 | 805 | |
