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Investigating the influence of laughter on interbrain synchrony and prosocial behaviour
Frederick Apmann
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Stefanie Höhl
DOI
10.25365/thesis.79586
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-12690.81658.843281-2
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit untersuchte, ob gemeinsames Lachen die interpersonelle neurale Synchronizität (INS) zwischen Fremden fördert und ob eine erhöhte INS anschließend prosoziales Verhalten fördert. Basierend auf Erkenntnissen der sozialen Neurowissenschaft wurde die Hypothese aufgestellt, dass Lachen als rhythmisches und emotional ansteckendes Signal fungiert, das die neurale Synchronizität erleichtert, insbesondere im inferioren Frontallappen (IFG) und im temporo-parietalen Übergang (TPJ). In einem experimentellen Design wurden Lach- und Kontrollbedingungen bei 40 Paaren (80 Teilnehmenden; Alter: 18–25 Jahre) verglichen. Die INS wurde mittels funktionellem Nahinfrarotspektroskopie-Hyperscannings während unstrukturierter Interaktion gemessen. Prosozialität wurde anhand der Bereitschaft der Teilnehmenden gemessen, den Interaktionspartner:innen im Vergleich zu engen Freund:innen finanzielle Geschenke zu machen und ihnen zu helfen. Entgegen den Erwartungen zeigten die Ergebnisse keine signifikanten Haupteffekte des Lachens auf die INS in den vier untersuchten Hirnarealen. Allerdings zeigte sich eine signifikante Wechselwirkung zwischen Gruppe × Zeit im linken IFG. Die Kontrollgruppe wies eine fortschreitende neurale Synchronisation auf, während die Paare in der Lachbedingung im Laufe der Zeit eine abgeschwächte Synchronisation zeigten. In keinem der untersuchten Hirnareale wurden signifikanten Zusammenhänge zwischen INS und prosozialen Absichten beobachtet. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass neurale Synchronizität, die durch Lachen hervorgerufen wird, sich möglicherweise nicht in INS oder unmittelbarem prosozialem Verhalten innerhalb kurzer Interaktionen zwischen Fremden niederschlägt. Die Ergebnisse heben die Relevanz des Beziehungskontexts, sowie der Dauer und Art der Interaktion in der Synchronizitätsforschung hervor. Für zukünftige Forschungen werden daher methodische Adaptionen empfohlen, die sich der zeitlichen Dynamik und dem Kontext der sozial-kognitiven Effekte des Lachens widmen.
Abstract
(Englisch)
This thesis investigated whether shared laughter enhances interpersonal neural synchrony (INS) between previously unacquainted individuals and whether increased INS subsequently promotes prosocial behaviour. Grounded in relational neuroscience, laughter was hypothesized to function as a rhythmic and emotionally contagious signal facilitating neural alignment, particularly in the inferior frontal gyrus (IFG) and temporoparietal junction (TPJ). A between-subjects experimental design compared laughter and control conditions in 40 dyads (80 participants; age: 18-25 years). INS was assessed using functional near-infrared spectroscopy hyperscanning during unstructured interaction phases. Prosociality was measured through participants' willingness to provide financial gifts and helping behaviours toward their interaction partner relative to close friends. Contrary to expectations, results revealed no significant main effects of laughter on INS across the four regions of interest. However, a significant Group × Time interaction emerged in the left IFG, where control dyads demonstrated progressive neural synchronization while laughter dyads showed attenuated synchrony development over time. No significant relationships were observed between INS and prosocial intentions across any brain region. These results suggest that neural synchrony induced by laughter may not translate into INS or immediate prosocial behaviour within brief interactions between strangers. The findings highlight the relevance of the relational context, as well as the duration and type of interaction, in synchrony research. For future research, methodological adaptations are therefore recommended that address the temporal dynamics and context of the social-cognitive effects of laughter.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Lachen Interpersonelle Neurale Synchronizität fNIRS Hyperscanning Prosoziales Verhalten Gyrus frontalis inferior Temporo-parietaler Übergang
Schlagwörter
(Englisch)
laughter interpersonal neural synchrony fNIRS hyperscanning prosocial behaviour inferior frontal gyrus temporoparietal junction
Autor*innen
Frederick Apmann
Haupttitel (Englisch)
Investigating the influence of laughter on interbrain synchrony and prosocial behaviour
Paralleltitel (Deutsch)
Untersuchung des Einflusses von Lachen auf neurale Synchronizität und prosoziales Verhalten
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
54 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Stefanie Höhl
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.59 Entwicklungspsychologie. Sonstiges ,
77 Psychologie > 77.69 Sozialpsychologie. Sonstiges
AC Nummer
AC17701317
Utheses ID
77605
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
