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Die "NSK State in Time" Botschaften und Konsulate in den Neunzigerjahren
Ulrike Payerhofer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Kunstgeschichte
Betreuer*in
Magdalena Nieslony
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.80709
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-13374.92962.820375-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit untersucht die Genese des NSK State in Time ausgehend von den künstlerischen Verfahrensweisen des NSK-Kollektivs in den Achtzigerjahren bis zu den partizipativen Performances der NSK State in Time Botschaften und Konsulate im europäischen Raum in den Neunzigerjahren. Die Analyse beschreibt die formalen Komponenten der NSK-Botschaften und Konsulate und legt den Fokus auf die Formen von Teilhabe, den Ortsbezug und die ästhetische Erfahrung. Dabei werden die NSK-Staatsbürger:innenschaft und der NSK-Pass als zentrale Objekte untersucht, und der Schwerpunkt der bisherigen kunsthistorischen Rezeption des Werks als fiktiver Gemeinschaft, um die Rezeptionsästhetik ergänzt. Entlang der Analyse wird der Forschungsfrage von emanzipatorischen Potentialen und Grenzen im Werk nachgespürt, die, wie sich zeigt, im homogenen Rezeptionskontext kaum variieren, aber ein Spektrum von imaginativ-reflexiv bis handelnd umfassen. Abschließend wird der Fall von tausenden Bewerbungen für den NSK-Pass aus der nigerianischen Diaspora diskutiert und die Frage nach ethischen Kriterien der Bewertung in diesem Zusammenhang eröffnet.
Abstract
(Englisch)
This thesis examines the genesis of the NSK State in Time, starting with the artistic practices of the NSK collective in the 1980s and continuing through to the participatory performances of the NSK State in Time embassies and consulates in Europe in the 1990s. The analysis describes the formal components of the NSK embassies and consulates and focuses on the forms of participation, the site specificity, and the aesthetic experience. In doing so, NSK citizenship and the NSK passport are examined as central objects, and the focus of the art-historical reception of the work to date as a fictional community is supplemented by the aesthetics of reception. The analysis explores the research question of emancipatory potentials and limitations in the work, which, as it turns out, vary little in the homogeneous context of reception, but encompass a spectrum from imaginative-reflexive to acts. Finally, the case of thousands of applications for the NSK Passport from the Nigerian diaspora is discussed, and the question of ethical criteria for evaluation in this context is raised.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Zeitgenössische Kunst Installation Partizipation Teilhabe Ästhetische Erfahrung Performance Ortsbezug Ortsspezifik Ästhetik Ethik Staatsbürgerschaft Cititzenship Pass NSK State in Time Neue Slowenische Kunst NSK
Autor*innen
Ulrike Payerhofer
Haupttitel (Deutsch)
Die "NSK State in Time" Botschaften und Konsulate in den Neunzigerjahren
Paralleltitel (Englisch)
The "NSK State in Time" embassies and consulates in the 1990s
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
141 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Magdalena Nieslony
Klassifikation
20 Kunstwissenschaften > 20.07 Kunstkritik. Kunstinterpretation
AC Nummer
AC17819807
Utheses ID
77634
Studienkennzahl
UA | 066 | 835 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1