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Irish identity in the times of Brexit
Moriz Ditrich
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Kultur- und Sozialanthropologie
Betreuer*in
Wolfgang Kraus
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.79698
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14400.80022.176827-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Entscheidung des Vereinigten Königreichs, die Europäische Union zu verlassen (der Brexit), hat die politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Landschaft Irlands tiefgreifend beeinflusst. Debatten über nationale und soziale Identität, Souveränität und Zugehörigkeit sind in diesem Prozess wiederaufgetaucht. Diese Arbeit untersucht, wie der Brexit die gegenwärtige irische Identität geprägt hat, insbesondere in Bezug auf die historisch umkämpfte Grenze zwischen Nordirland und der Republik Irland. Durch ethnographische Feldforschung, teilnehmende Beobachtung, Interviews, Diskursanalyse und Literaturarbeit untersucht diese Studie, wie Individuen ihr Identitätsgefühl inmitten der sich verändernden politischen Unsicherheit navigieren. Diese Studie beleuchtet auch die Spannungen zwischen traditionellen Vorstellungen von Irisch sein, Bemühungen zur Versöhnung nach dem Konflikt und den aufkommenden Identitäten, die von der Globalisierung und der EU beeinflusst werden. Des Weiteren werden Fragen der wirtschaftlichen Interdependenz und der sich verändernden Bedeutung der irischen Grenze sowie der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit diskutiert. Indem diese Transformationen in einen breiteren anthropologischen Rahmen eingebettet werden, zielt diese Forschung darauf ab, zu inklusiveren Diskussionen über Identität, Identitätsbildung, Nationalismus, Postkolonialismus und das Zusammenspiel von Politik und soziokultureller Zugehörigkeit in Zeiten geopolitischer Veränderungen beizutragen.
Abstract
(Englisch)
The decision of the United Kingdom’s to leave the European Union (The Brexit) has also profoundly impacted the political, economic, social and cultural landscape of Ireland. Debates about national and social identity, sovereignty and belonging have resurfaced in this process. This thesis investigates how the Brexit shaped contemporary Irish identity, particularly in relation to the historically contested border between Northern Ireland and the Republic of Ireland. Through ethnographic fieldwork, participatory observation, interviews, discourse analysis and literature work this study examines how individuals navigate their sense of identity amid shifting political uncertainty. This study also highlights the tensions between traditional conceptions of Irishness, post-conflict reconciliation efforts and the emerging identities that are influenced by globalisation and the EU. Furthermore, questions of economic interdependence and the shifting significance of the Irish border and cross border cooperation are discussed. By situating these transformations within a broader anthropological framework, this research aims to contribute to the more inclusive discussions on identity, identity formation, nationalism, post-colonialism and the interplay between politics and socio-cultural belonging in times of geopolitical change.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Irisch Identität Brexit
Schlagwörter
(Englisch)
Irish Brexit Identity
Autor*innen
Moriz Ditrich
Haupttitel (Englisch)
Irish identity in the times of Brexit
Paralleltitel (Deutsch)
Irische Identität in Zeiten des Brexit
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
93 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Wolfgang Kraus
Klassifikationen
71 Soziologie > 71.11 Gesellschaft ,
73 Ethnologie > 73.49 Sozialethnologie. Sonstiges
AC Nummer
AC17718490
Utheses ID
77673
Studienkennzahl
UA | 066 | 810 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1