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Social human rights and capitalism: compatible or not?
Anastasija Naumova
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
außerordentliches Masterstudium Human Rights (LL.M.)
Betreuer*in
Martina Caroni
DOI
10.25365/thesis.79605
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-16875.87077.743832-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit untersucht die Realisierbarkeit sozialer Menschenrechte sowie das Recht auf Wohnen, Gesundheitsversorgung, Bildung, Ernährung und soziale Sicherheit innerhalb kapitalistischer politischer Volkswirtschaften. Sie zeichnet die historische Entwicklung, die gesetzliche Kodifizierung und die Umsetzung dieser Rechte durch Sozialsysteme nach und zeigt auf, wie Eigentumsverhältnisse, Marktanforderungen und Sparmaßnahmen deren Durchsetzung einschränken können. Durch die Verbindung von rechtlicher Analyse und politischer Ökonomie argumentiert die Arbeit, dass die Anerkennung sozialer Rechte fragil ist: Wohlfahrtsstaaten und Menschenrechtsinstrumente bieten zwar einen gewissen Schutz, dienen aber in erster Linie der Stabilisierung des Kapitalismus. Fallstudien zu Wohnraum und Gesundheitsversorgung zeigen, wie die Kommodifizierung dieser Rechte und die daraus resultierende Ungleichheit sie untergraben und sie unvollständig und bedingt machen. Letztendlich kommt die vorliegende Arbeit zu dem Schluss, dass Kapitalismus und soziale Menschenrechte strukturell unvereinbar sind und dass ihre echte Verwirklichung erfordert, dass diese Rechte als Instrumente der Entkommodifizierung, Solidarität und demokratischen Kontrolle neu gedacht werden.
Abstract
(Englisch)
This thesis examines the feasibility of realising social human rights, such as the rights to housing, healthcare, education, food, and social security, within capitalist political economies. It traces the historical development, legal codification, and implementation of these rights through welfare regimes, and highlights the ways in which property relations, market imperatives and austerity can constrain their enforcement. By combining legal analysis with political economy, the thesis argues that the recognition of social rights is fragile: while welfare states and human rights instruments offer some protection, they primarily serve to stabilise capitalism. Case studies of housing and healthcare demonstrate how the commodification of these rights and the resulting inequality undermine them, leaving them partial and contingent. Ultimately, the thesis concludes that capitalism and social human rights are structurally incompatible and that their genuine realisation requires these rights to be reimagined as tools of decommodification, solidarity and democratic control.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Sozialrechte Kapitalismus Menschenrechte Neoliberalismus
Schlagwörter
(Englisch)
Social rights Capitalism Human Rights Neoliberalism Right to housing Right to healthcare
Autor*innen
Anastasija Naumova
Haupttitel (Englisch)
Social human rights and capitalism: compatible or not?
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
vi, 78 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Martina Caroni
Klassifikation
86 Recht > 86.85 Menschenrechte
AC Nummer
AC17702220
Utheses ID
77692
Studienkennzahl
UA | 999 | 079 | |
