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Palestinian-Israeli joint peace activism
community-building in the context of post-October 2023 violence
Elisabeth Christine Kirsch
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Kultur- und Sozialanthropologie
Betreuer*in
Leonardo Schiocchet
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.79469
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-16956.93653.984948-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Gewalt am 7. Oktober 2023 und im anschließenden Krieg im Gazastreifen hat neue Hindernisse für den Frieden in Israel/Palästina und die palästinensisch–israelischen Beziehungen geschaffen. Dennoch setzen sich einige israelisch-palästinensische Friedensaktivisten weiterhin für Zusammenarbeit ein. Diese Masterarbeit untersuchte anhand ethnografischer Online–Forschung, wie Aktivist:innen in israelisch-palästinensischen Organisationen nach Oktober 2023 Gemeinschaften über Grenzen hinweg aufbauen. Basierend auf anthropologischen Theorien zu Konflikt, Gewalt und Gemeinschaft analysierte die Arbeit die Formen des Aktivismus, wie Aktivist:innen ihre Arbeit im anhaltenden Konflikt gestalten und wie sie mit Emotionen sowie inneren Spannungen umgehen. Die Ergebnisse zeigen, dass die analysierten israelisch-palästinensischen Gruppen durch gemeinsame Ziele aufgebaut, jedoch kontinuierlich durch politische, emotionale und strukturelle Realitäten auf die Probe gestellt werden. Die Arbeit bietet neue kultur- und sozialanthropologische Perspektiven auf die Entstehung von Gemeinschaften im Kontext von Konflikten.
Abstract
(Englisch)
The violence after October 7, 2023, and the subsequent war in Gaza have introduced new barriers to peace in Israel/Palestine and to Palestinian-Israeli relations. Yet, a small number of Palestinian and Israeli peace activists continue to work together. Based on ethnographic online research, this thesis examines how activists in Israeli-Palestinian organizations build communities across divisions in the post-October 2023 environment. Building on anthropological theories of conflict, violence, and community, this work focuses on the forms of activism pursued, how they navigate their work amid ongoing conflict, and how they negotiate emotions and internal tensions. The findings suggest that Israeli-Palestinian activist communities are constructed through shared goals and purposes, but are continuously tested by political, emotional, and structural realities, offering new anthropological insights into community building across conflict divides.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Israel Aktivismus
Schlagwörter
(Englisch)
Community Activism Palestine Peace Activism
Autor*innen
Elisabeth Christine Kirsch
Haupttitel (Englisch)
Palestinian-Israeli joint peace activism
Hauptuntertitel (Englisch)
community-building in the context of post-October 2023 violence
Paralleltitel (Deutsch)
Palästinensisch-israelischer Friedensaktivismus
Paralleluntertitel (Deutsch)
Community-Bildung im Kontext der Gewalt seit Oktober 2023
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
110 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Leonardo Schiocchet
Klassifikation
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.00 Sozialwissenschaften allgemein. Allgemeines
AC Nummer
AC17672563
Utheses ID
77722
Studienkennzahl
UA | 066 | 810 | |
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