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Alkalimetalle spielerisch entdecken
Entwicklung eines digitalen Chemie Lernspiels
Lukas Böhm
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für LehrerInnenbildung
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) Unterrichtsfach Chemie Unterrichtsfach Mathematik
Betreuer*in
Anja Lembens
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.79490
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-16974.92136.142896-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Heutzutage wachsen Kinder aller Altersstufen in einer digital geprägten Gesellschaft auf und haben ihre Denkweisen durch den Umgang mit digitalen Technologien verändert (Rapeepisarn et al., 2008). Computerspiele sind eine zentrale Freizeitbeschäftigung und haben zudem nachweislich positive Effekte auf das Erlernen von Wissensinhalten (Clark et al., 2016; Rapeepisarn et al., 2008; Sailer et al., 2017; Wecker & Stegmann, 2019, S. 20; Yáñez-Gómez et al., 2017). Digitale Lernspiele bieten durch ihre interaktive Natur neue Möglichkeiten zur Förderung situationalen Interesses, stellen jedoch auch Herausforderungen hinsichtlich der Wissensvermittlung bei verschiedenen Entscheidungsmöglichkeiten dar (Wouters et al., 2011). Im Zuge dieser Masterarbeit wird untersucht, wie Lerninhalte in einer digitalen Spielumgebung gestaltet werden können, um situationales Interesse zu wecken und eine förderliche Lernumgebung zu schaffen. Dazu wird die Lesegeschichte „Der Streit der Alkalimetalle“ von Reschke et al. (2020) in ein interaktives Lernspiel transformiert. Das Lernspiel wird mit der Open-Source-Game-Engine Godot 4.3 programmiert und auf itch.io (https://chemiespiel.itch.io/streit-der-alkalimetalle) veröffentlicht. Ein zentraler Aspekt der Spielentwicklung ist die Integration interaktiver Elemente, die bedeutsame Auswirkungen auf den Spielverlauf haben und den Spieler*innen ein Gefühl von Agency vermitteln. In verzweigten Handlungssträngen soll sichergestellt werden, dass alle relevanten Lerninhalte unabhängig von getroffenen Entscheidungen vermittelt werden. Das situationale Interesse der Spieler*innen wird durch Prinzipien textbasierten Interesses sowie durch Spieldesign-Elemente wie Punkte, Teamkolleg*innen und narrative Strukturen gesteigert. Zudem werden die psychologischen Grundbedürfnisse in der Selbstbestimmungstheorie (Deci & Ryan, 2000) gezielt berücksichtigt. Zur Evaluierung des Spiels wurde eine Usability-Studie mit Lehramtsstudierenden, Lehrkräften und Fachdidaktiker*innen durchgeführt. Die gewonnenen Erkenntnisse zur Benutzer*innenfreundlichkeit wurden zur Überarbeitung des Lernspiels verwendet, Das überarbeitete Lernspiel bietet eine Ausgangsbasis für zukünftige Untersuchung der Lernwirksamkeit und des situationalen Interesses von Lernspielen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Chemie Chemiedidaktik Lernspiel Situationales Interesse Digitales Lernen
Schlagwörter
(Englisch)
Chemistry Chemistry Education Educational Game Situational Interest Digital Learning
Autor*innen
Lukas Böhm
Haupttitel (Deutsch)
Alkalimetalle spielerisch entdecken
Hauptuntertitel (Deutsch)
Entwicklung eines digitalen Chemie Lernspiels
Paralleltitel (Englisch)
Discovering alkali metals through play
Paralleluntertitel (Englisch)
development of a digital chemistry learning game
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
86 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Anja Lembens
Klassifikationen
35 Chemie > 35.44 Alkalimetalle. Erdalkalimetalle und ihre Verbindungen ,
81 Bildungswesen > 81.68 Computereinsatz in Unterricht und Ausbildung
AC Nummer
AC17673137
Utheses ID
77731
Studienkennzahl
UA | 199 | 504 | 520 | 02
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1