Detailansicht
Die Veränderung der Stereotype über Homosexualität in österreichischen Tageszeitungen von 2000 bis 2024
eine qualitative Inhaltsanalyse im Kontext gesellschaftlicher und rechtlicher Entwicklungen
Sandra Kindl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Claudia Wilhelm
DOI
10.25365/thesis.79964
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-17802.85932.768047-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit behandelt die mediale Darstellung von Homosexualität in österreichischen Tageszeitungen im Zeitraum von 2000 bis 2024. Das Erkenntnisinteresse besteht in der Frage, wie sich die Berichterstattung über homosexuelle Menschen und Themen, die sie betreffen, in Österreich verändert hat, wenn man die gesellschaftliche und rechtliche Entwicklung des letzten Vierteljahrhunderts berücksichtigt. Ziel dieser Arbeit ist es daher, mögliche Veränderungen in der Berichterstattung sichtbar zu machen, zentrale Stereotype und Frames zu identifizieren und ihren Zusammenhang mit rechtlichen und gesellschaftlichen Veränderungen zu beleuchten. Die theoretische Einbettung dieser Thematik fokussierte sich auf drei Schwerpunkte, welche Ansätze zu Stereotypen, Homosexualität und Medienrepräsentationstheorien, insbesondere Framing, beinhalten. Auf Grundlage der Theorie und aktuellen Studien zum Thema wurden drei Forschungsfragen ausgearbeitet, welche mit Hilfe einer qualitative Inhaltsanalyse von 23 Artikeln aus den vier Tageszeitungen Der Standard, Die „Presse“, Kronen Zeitung und Oe24 beantwortet werden. Um den Untersuchungszeitraum im Rahmen einer Masterarbeit abdecken zu können, wurden sechs Schlüsselereignisse, welche sich über den gesamten Zeitraum erstrecken, definiert und für die Analyse verwendet. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass sich die mediale Darstellung von Homosexualität über die Jahre hinweg stark verändert hat. Denn während in der ersten Hälfte des Untersuchungszeitraums Rahmungen wie Konflikt oder Bedrohung dominierten und Homosexualität somit als Problem dargestellt wurde, konnten in der zweiten Hälfte zunehmend positivere Rahmungen festgestellt werden. Dennoch zeigt sich ein fortbestehendes Muster, das Homosexualität immer wieder als Bedrohung oder Randthema markiert. Somit zeigt die Arbeit nicht nur, inwiefern Medien gesellschaftliche Entwicklungen widerspiegeln, sondern auch, dass sie aktiv daran beteiligt sind, Bedeutungen, Normen und Wahrnehmungen von Homosexualität zu konstruieren und strukturieren.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Homosexualität Stereotype Stereotype über Homosexualität
Autor*innen
Sandra Kindl
Haupttitel (Deutsch)
Die Veränderung der Stereotype über Homosexualität in österreichischen Tageszeitungen von 2000 bis 2024
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine qualitative Inhaltsanalyse im Kontext gesellschaftlicher und rechtlicher Entwicklungen
Paralleltitel (Englisch)
The change in stereotypes about homosexuality in austrian daily newspapers from 2000 to 2024
Paralleluntertitel (Englisch)
a qualitative content analysis in the context of social and legal developments
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
143 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Claudia Wilhelm
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.33 Pressewesen
AC Nummer
AC17741609
Utheses ID
77742
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
