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Wissen und Einstellungen über Intelligenz in der Allgemeinbevölkerung
Tobias Mihalits
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Jakob Pietschnig
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.79629
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-18666.92309.187622-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das Konzept der Intelligenz wird in der Gesellschaft kontrovers diskutiert. Neben unterschiedlichen Meinungen kursieren zudem zahlreiche Fehlinformationen. Ein Zusammenhang dieser Beziehung von Wissen und Einstellung über Intelligenz ist bislang empirisch kaum beforscht worden. Ziel dieser Arbeit ist es daher, diesen Zusammenhang zu untersuchen. Basierend auf dem Defizit-Modell wurde angenommen, dass Wissen und Einstellung über Intelligenz positiv korrelieren. Zur Untersuchung der Hypothese wurde ein Verfahren entwickelt, welches sowohl die Einstellung als auch das Wissen über Intelligenz abfragte. Mittels explorativer Faktorenanalyse wurde die zugrundeliegende Faktorenstruktur der jeweiligen Skalen (Wissen, Einstellung) erfasst. Zehn der 16 Interkorrelationen der extrahierten Subskalen zeigten sich signifikant, sämtliche dieser wiesen eine positive Beziehung mit Effektstärken im kleinen bis großen Bereich auf. Folglich legen die Ergebnisse nahe, dass Wissen und Einstellung über Intelligenz in einem positiven Zusammenhang stehen. Die Ergebnisse dieser Studie stehen im Einklang mit bisheriger Forschung, welche eine positive Beziehung zwischen Wissen und Einstellung feststellen konnte und verdeutlichen zudem, dass ein höheres Ausmaß an Wissen über Intelligenz maßgeblich zu einer positiveren Einstellung gegenüber diesem Konstrukt beiträgt. Die Erkenntnisse können vor allem für die Erhöhung der gesellschaftlichen Akzeptanz bezüglich der Intelligenzdiagnostik von weitreichender Bedeutung sein.
Abstract
(Englisch)
The concept of intelligence is the subject of controversial debate in society. In addition to differing opinions, there is also a great deal of misinformation circulating. To date, there has been little empirical research into the relationship between knowledge and attitudes toward intelligence. The aim of this study is therefore to investigate this relationship. Based on the deficit model, it was assumed that knowledge and attitudes toward intelligence correlate positively. To test the hypothesis, a method was developed that assessed both attitudes and knowledge about intelligence. Exploratory factor analysis was used to determine the underlying factor structure of the respective scales (knowledge, attitude). Ten of the 16 intercorrelations of the extracted subscales were significant, all of which showed a positive relationship with effect sizes ranging from small to large. Consequently, the results suggest that knowledge and attitudes about intelligence are positively correlated. The results of this study are consistent with previous research, which has found a positive relationship between knowledge and attitude, and also illustrate that a higher level of knowledge about intelligence contributes significantly to a more positive attitude toward this construct. These findings may be of far-reaching importance, particularly for increasing social acceptance of intelligence diagnostics.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Intelligenz Einstellungen Defizit-Modell
Autor*innen
Tobias Mihalits
Haupttitel (Deutsch)
Wissen und Einstellungen über Intelligenz in der Allgemeinbevölkerung
Paralleltitel (Englisch)
Knowledge and attitudes regarding intelligence in general population
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
48 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Jakob Pietschnig
Klassifikation
77 Psychologie > 77.52 Differentielle Psychologie
AC Nummer
AC17715483
Utheses ID
77797
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
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