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The recognition of economic violence against women in international human rights law and its implementation into Austrian domestic law
Anna Rebecca Caric
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
außerordentliches Masterstudium Human Rights (LL.M.)
Betreuer*in
Marina Kaspar
DOI
10.25365/thesis.79775
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-22986.79801.704032-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit untersucht die Anerkennung ökonomischer Gewalt gegen Frauen als international anerkannte Menschenrechtsverletzung sowie deren Umsetzung in der österreichischen Rechtsordnung. Sie stützt sich auf eine rechtsdogmatische Analyse drei für Österreich bindenden Instrumente: Der Konvention zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau, dem Übereinkommen des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt sowie der Europäischen Menschenrechtskonvention. Ferner wird die Auslegungspraxis der für deren Einhaltung und Überwachung zuständigen Organe sowie die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte erörtert. Die Ergebnisse zeigen, dass ökonomische Gewalt gegen Frauen als Menschenrechtsverletzung in der österreichischen Rechtsordnung nur eingeschränkt berücksichtigt wird und die normative Umsetzung der internationalen Rechtsgrundlagen unzureichend ist. Das österreichische Recht enthält keine eindeutige und umfassende Definition ökonomischer Gewalt, was zu Regelungslücken führt und die ökonomische Abhängigkeit von Frauen verstärkt. Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass eine ausdrückliche rechtliche Verankerung des Schutzes von Frauen vor ökonomischer Gewalt zwingend notwendig ist, damit Österreich seinen internationalen Verpflichtungen nachkommt, und um dadurch die substanzielle Gleichstellung sowie die effektive Ausübung der Menschenrechte von Frauen sicherzustellen.
Abstract
(Englisch)
This thesis examines the recognition of economic violence against women as an internationally recognized human rights violation and its implementation in Austrian domestic law. It applies a doctrinal legal analysis of three key instruments binding for Austria: The Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination against Women, the Council of Europe Convention on preventing and combating violence against women and domestic violence, and the European Convention on Human Rights. Furthermore, the interpretative practice of the bodies responsible for their observance and monitoring, as well as the jurisprudence of the European Court of Human Rights, are discussed. The findings show that economic violence against women, though recognized as a human rights violation, is insufficiently addressed in Austrian law, which lacks a clear and comprehensive definition, leading to regulatory gaps and reinforcing women’s economic dependency. The thesis concludes that an explicit legal anchoring of the protection of women from economic violence is imperative for Austria to fulfill its international obligations, thereby ensuring substantive equality and the effective exercise of women’s human rights.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Menschenrechte Frauenrechte Geschlechtsspezifische Gewalt Gewalt gegen Frauen Ökonomische Gewalt CEDAW Istanbul Konvention Ökonomische Gewalt gegen Frauen
Schlagwörter
(Englisch)
Human Rights Women's Rights Gender-based Violence Violence Against Women Economic Violence Against Women CEDAW Istanbul Convention Economic Violence
Autor*innen
Anna Rebecca Caric
Haupttitel (Englisch)
The recognition of economic violence against women in international human rights law and its implementation into Austrian domestic law
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
IV, 86 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Marina Kaspar
Klassifikation
86 Recht > 86.85 Menschenrechte
AC Nummer
AC17723729
Utheses ID
77879
Studienkennzahl
UA | 999 | 079 | |
