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Zwischen "sicheren Häfen" und männlichen Angsträumen
Erfahrungen und Strategien queerer und nicht-queerer Männer im Umgang mit (Un)Sicherheit im öffentlichen Raum der Stadt Wien
Matthias Wentzel
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Gender Studies
Betreuer*in
Marion Löffler
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.79487
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-23832.80189.574692-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit untersucht und vergleicht die Wahrnehmung des (Un)Sicherheitsgefühls queerer und nicht-queerer Männer im öffentlichen Raum der Stadt Wien, sowie deren Strategien zur Herstellung eines Sicherheitsgefühls. Anhand einer qualitativen Vorgehensweise in Form von teilnehmer-generierten Emotionalen Karten sowie Leitfadeninterviews wird der Forschungsgegenstand zugänglich gemacht. Unter Einbezug von Theorien zur Konstruktion von Geschlecht, Raum und (Un)Sicherheit, sowie den Konzepten der Hegemonialen Männlichkeit nach Raewyn Connell und der Performativität von Geschlecht nach Judith Butler werden die Ergebnisse des Materialgenerierungsprozesses analysiert und interpretiert. Zu den zentralen Ergebnissen zählen die Differenz in den Männlichkeitskonstruktionen queerer und nicht-queerer Männer in Bezug auf öffentlichen Raum und (Un)Sicherheit, sowie die daraus abgeleitete Wahrnehmung des (Un)Sicherheitsgefühls aufgrund der Geschlechteridentität und der sozialen Organisation von Männlichkeiten. Um ein teilweises Sicherheitsgefühl herzustellen, orientieren und verändern queere Männer ihre Geschlechter-Performanz anhand heteronormativer Männlichkeitskonzepte, während nicht-queere Männer sich im (körperlichen) Wettbewerb mit anderen Männern als überlegen wahrnehmen müssen, um sich sicher zu fühlen.
Abstract
(Englisch)
This thesis examines and compares the perceptions of (in)security among queer and non-queer men in public urban spaces in the city of Vienna, as well as their strategies for creating a sense of security. Using a qualitative approach, the research subject is made accessible in the form of participant-generated emotional maps and guided interviews. The generated materials are analyzed and interpreted using theories on the construction of gender, space, and (in)security, as well as the concepts of hegemonic masculinity by Raewyn Connell and the performativity of gender by Judith Butler. The central findings include the difference in the constructions of masculinity between queer and non-queer men in relation to public space and (in)security, as well as the resulting perception of (in)security based on gender identity and the social organization of masculinities. To create a partial sense of security, queer men orient and change their gender performance based on heteronormative concepts of masculinity, while non-queer men must perceive themselves as superior in (physical) competition with other men in order to feel a partial sense of security.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Männlichkeiten Angsträume (Un)Sicherheit Heteronormativität öffentlicher Raum Wien Queerness Performativität Hegemoniale Männlichkeit Emotionales Mapping
Autor*innen
Matthias Wentzel
Haupttitel (Deutsch)
Zwischen "sicheren Häfen" und männlichen Angsträumen
Hauptuntertitel (Deutsch)
Erfahrungen und Strategien queerer und nicht-queerer Männer im Umgang mit (Un)Sicherheit im öffentlichen Raum der Stadt Wien
Paralleltitel (Englisch)
Between "safe havens" and male spaces of fear
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
128 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Marion Löffler
Klassifikationen
71 Soziologie > 71.14 Städtische Gesellschaft ,
71 Soziologie > 71.31 Geschlechter und ihr Verhalten
AC Nummer
AC17672835
Utheses ID
77906
Studienkennzahl
UA | 066 | 808 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1