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Die Bedeutung des Indo-Pazifiks in der globalen Politik
eine Analyse geopolitischer Strategien und Entwicklungs- und Infrastrukturprojekte der Europäischen Union und der Volksrepublik China im Indo-Pazifik
Maraike Dühr
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Internationale Entwicklung
Betreuer*in
Alfred Gerstl
DOI
10.25365/thesis.79480
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25452.87023.201418-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Studie liefert einen Beitrag zu der Forschung über die Entwicklungsstrategien der Volksrepublik China und der Europäischen Union für die politisch relevante Region des Indo-Pazifiks. Unter Nutzung der qualitativen Inhaltanalyse nach Mayring mit induktiver Kategorienbildung wurden die selbstdeklarierten wirtschaftlichen Interessen der beiden Akteure herausgefiltert und anschließend gegenübergestellt. Es besteht dabei die Annahme laut des neoliberalen Institutionalismus, dass die Akteure trotz der ausgerufenen strategischen und politischen Rivalität aufgrund ähnlicher Interessen kooperieren und ihre Projekte im Indo-Pazifik koordinieren, wodurch die Partnerschaft im wirtschaftlichen Bereich in den Vordergrund tritt. Es wurde dabei festgestellt, dass die selbstdeklarierten wirtschaftlichen Interessen der Akteure beinahe deckungsgleich sind. Jedoch sind die Interessen dabei jeweils gegen den anderen Akteur gerichtet und konkurrieren. Anhand von vier Länderbeispielen wurde das Argument der Koordinierung der Projekte widerlegt. Zudem werden vereinzelte selbstdeklarierte Interessen nicht aktiv verfolgt oder gänzlich missachtet. Somit findet im Indo-Pazifik weder eine Koordinierung noch eine Kooperation im wirtschaftlichen Bereich zwischen der EU und der VRC statt.
Abstract
(Englisch)
This study contributes to research on the development strategies of the People's Republic of China and the European Union for the politically relevant region of the Indo-Pacific. Using Mayring's qualitative content analysis with inductive category formation, the self-declared economic interests of the two actors were filtered out and then compared. According to neoliberal institutionalism, it is assumed that, despite their declared strategic and political rivalry, the actors cooperate and coordinate their projects in the Indo-Pacific due to similar interests, bringing economic partnership to the fore. It was found that the self-declared economic interests of the actors are almost congruent. However, these interests are directed against the other actor and compete with each other. Four country examples were used to refute the argument of project coordination. In addition, some self-declared interests are not actively pursued or are completely disregarded. Thus, there is neither coordination nor cooperation in the economic sphere between the EU and the PRC in the Indo-Pacific.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Indo-Pazifik Neoliberaler Institutionalismus Volksrepublik China Europäische Union Geopolitik Geoökonomie Belt and Road Initiative Global Gateway Initiative
Schlagwörter
(Englisch)
Indo-Pacific Neoliberal Institutionalism People's Republic of China European Union Geopolitics Geoeconomics Belt and Road Initiative Global Gateway Initiative
Autor*innen
Maraike Dühr
Haupttitel (Deutsch)
Die Bedeutung des Indo-Pazifiks in der globalen Politik
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Analyse geopolitischer Strategien und Entwicklungs- und Infrastrukturprojekte der Europäischen Union und der Volksrepublik China im Indo-Pazifik
Paralleltitel (Englisch)
The significance of the Indo-Pacific in global politics
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
vii, 172 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Alfred Gerstl
AC Nummer
AC17672738
Utheses ID
77915
Studienkennzahl
UA | 066 | 589 | |
