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Die säkulare Szene in Österreich
organisierte Nichtreligion und ihr Engagement für Laizität, Gleichbehandlung und Sichtbarkeit
Elisabeth Waldl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Katholisch-Theologische Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Religionswissenschaft
Betreuer*in
Lukas K. Pokorny
DOI
10.25365/thesis.79396
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25470.95781.503546-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Masterarbeit wirft unter dem Begriff der säkularen Szene einen ersten umfassenden Blick auf das Feld organisierter Nichtreligion im 21. Jahrhundert in Österreich. Diese Szene ist klein, heterogen und sehr aktiv. Laizität, Säkularismus, Humanismus, Religionskritik und ein an Wissenschaft orientiertes Menschen- und Weltbild sind prägende Bezugspunkte und Identifikationsfaktoren. Die nichtreligiösen Akteur*innen sind Initiativen, Vereine und Einzelpersonen und sie kritisieren den Einfluss von Religion – insbesondere der römisch-katholischen Kirche – auf Recht, Politik und Gesellschaft und den Umgang des österreichischen Staates mit Religionsgemeinschaften. Diese Kritik berührt Themenbereiche wie Menschenrechte, religionsrechtliche Grundprinzipien, Privilegien und staatliche Einrichtungen. Von wesentlicher Bedeutung ist die Problematik der Nichtberücksichtigung und Ungleichbehandlung der konfessionsfreien Bevölkerung in Österreich. Diesen diversen Missständen wird begegnet mit politischem Aktivismus und der Bildung von Gemeinschaften und Interessensvertretungen. Abgezielt wird auf einen positiven Wandel auf rechtlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene, die Erhöhung der Sichtbarkeit von Konfessionsfreien sowie die Stärkung ihrer Perspektiven, Rechte und Interessen. Als notwendigen und zentralen Schritt hin zu einer gänzlich verwirklichten Gleichbehandlung religiöser und nichtreligiöser Menschen und Gemeinschaften wird die Etablierung einer strikten Trennung von Staat und Religion angesehen. Dieser Einsatz für Laizität ist neben dem Selbstverständnis als säkular und nichtreligiös der zentrale Faktor, welcher die unterschiedlichen Akteur*innen vereint und zur säkularen Szene werden lässt.
Abstract
(Englisch)
This Master’s thesis provides the first comprehensive overview of organised non-religion in 21st-century Austria, examining it within the context of the secular scene. This scene is small, diverse, and highly active. Laicism, secularism, humanism, criticism of religion, and a science-oriented view of humanity and the world constitute defining points of reference and factors of identification. The non-religious actors include initiatives, associations, and individuals who criticise the influence of religion, particularly that of the Roman Catholic Church, on law, politics, and society, as well as the way in which the Austrian state treats religious communities. This criticism touches on topics such as human rights, the fundamental principles of religious law, and the privileges and state institutions. Of particular importance is the issue of the neglect and unequal treatment of the unaffiliated population in Austria. These injustices are being addressed through political activism, community building, and the formation of lobby groups. The aim is to effect positive change at legal, political, and social levels, increase the visibility of unaffiliated people, and strengthen their perspectives, rights and needs. A strict separation of state and religion is seen as a central and necessary step towards achieving equal treatment of religious and non-religious individuals and communities. A commitment to laicism, alongside a self-image as secular and non-religious, is the central factor that unites the various actors forming the secular scene.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Nichtreligion Säkularität Religionswissenschaft Österreich Laizität Atheismus Politischer Aktivismus Konfessionsfreie Gleichbehandlung Religionsrecht Konfessionslose Politik und Recht Säkularer Humanismus Religionskritik Staatskritik Staat-Religions-Beziehungen
Schlagwörter
(Englisch)
Non-religion Secularity Laicism Religious Studies Austria Atheism Political Activism Unaffiliated Equal Treatment Law on Religion Politics and Law Secular Humanism Criticism of Religion Criticism of State State-Religion Relations
Haupttitel (Deutsch)
Die säkulare Szene in Österreich
Hauptuntertitel (Deutsch)
organisierte Nichtreligion und ihr Engagement für Laizität, Gleichbehandlung und Sichtbarkeit
Paralleltitel (Englisch)
The secular scene in Austria
Paralleluntertitel (Englisch)
organised nonreligion and its efforts for laicism, equal treatment and visibility
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
617 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Lukas K. Pokorny
AC Nummer
AC17669199
Utheses ID
77921
Studienkennzahl
UA | 066 | 800 | |
