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Sexuelle Selbstbestimmung, sexuelle Skripte und sexualisierte Gewalt
wie junge Frauen ihre Sexualität im Spannungsfeld gesellschaftlicher Einflüsse erleben
Valerie Katharina Laizer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Gender Studies
Betreuer*in
Gabriele Michalitsch
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.79462
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29862.88589.687287-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In der vorliegenden Arbeit wird der Frage nachgegangen, wie Frauen im Alter von 25 bis 35 Jahren ihre Sexualität wahrnehmen und inwiefern sie sich als sexuell selbstbestimmt verstehen. Die Analyse folgt einem feministischen, sozialkonstruktivistischen Ansatz und geht mit Bezug auf den aktuellen Stand der Literatur davon aus, dass die Sexualität von Frauen gesellschaftlich tendenziell abgewertet und tabuisiert wird. Diese These wird einerseits anhand der Entwicklung der Sexualforschung und ihrer Leerstellen und andererseits anhand des empirischen Untersuchungsteils dieser Arbeit verdeutlicht. Im Rahmen der empirischen Untersuchung wurden fünf qualitative, halb-standardisierte Leitfadeninterviews geführt und mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring ausgewertet. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich junge Frauen trotz der Abwertung und Tabuisierung weiblicher Sexualität und insbesondere trotz verbreiteter Erfahrungen sexualisierter Gewalt als weitgehend sexuell selbstbestimmt wahrnehmen. Der Weg zur Selbstbestimmung musste von den Befragten jedoch gegen vielfältige Hürden und schmerzhafte Erfahrungen erkämpft werden, wobei neben sexualisierter Gewalt vor allem auch mangelnde sexuelle Aufklärung, die Sexualisierung des weiblichen Körpers und vorherrschende sexuelle Skripte negative Auswirkungen auf die Sexualität der Interviewteilnehmerinnen haben.
Abstract
(Englisch)
This master thesis explores how women between the ages of 25 and 35 perceive their sexuality and to what extent they consider themselves sexually self-determined. The analysis follows a feminist, social constructivist approach and, based on the current state of literature, shows that women’s sexuality is socially devalued and tabooed. This becomes evident both through the historical development of sex research and its omissions, as well as through the empirical part of the master thesis. As part of the empirical research, five qualitative, semi-structured guideline interviews were conducted and analysed using Philipp Mayring’s method of qualitative content analysis. The results indicate that, despite the devaluation and tabooing of female sexuality and especially despite widespread experiences of sexualized violence young women largely perceive themselves as sexually self-determined. However, the path to self-determination had to be fought for against a variety of obstacles and painful experiences. In addition to sexualized violence, several societal factors, such as a lack of comprehensive sex education, the sexualization of the female body and prevailing sexual scripts had a negative impact on the participants' sexuality.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
weibliche Sexualität qualitative Interviews sexuelle Selbstbestimmung sexuelle Skripte sexualisierte Gewalt
Schlagwörter
(Englisch)
female sexuality qualitative interviews sexual self-determination sexual scripts sexualized violence
Autor*innen
Valerie Katharina Laizer
Haupttitel (Deutsch)
Sexuelle Selbstbestimmung, sexuelle Skripte und sexualisierte Gewalt
Hauptuntertitel (Deutsch)
wie junge Frauen ihre Sexualität im Spannungsfeld gesellschaftlicher Einflüsse erleben
Paralleltitel (Englisch)
Sexual self-determination, sexual scripts and sexualized violence
Paralleluntertitel (Englisch)
how young women experience their sexuality in the context of social influences
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
III, 96 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gabriele Michalitsch
Klassifikationen
71 Soziologie > 71.25 Sexualität ,
71 Soziologie > 71.31 Geschlechter und ihr Verhalten
AC Nummer
AC17671258
Utheses ID
77979
Studienkennzahl
UA | 066 | 808 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1