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The causal effect of maternal leave duration on old-age pension income
a European analysis using SHARE data
Nina Marie Dippold
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Global Demography
Betreuer*in
Sonja Spitzer
DOI
10.25365/thesis.79595
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30817.73850.500322-4
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Studie präsentiert Ergebnisse zu den bislang wenig untersuchten langfristigen Auswirkungen von Mutterschaftsurlaub und Elternzeit auf das Renteneinkommen von Müttern. Die Erwerbsbiografie von Frauen ist häufig geprägt von Karriereunterbrechungen aufgrund von Geburt und Kinderbetreuung, was zu niedrigeren Löhnen und einer geringeren Erwerbsbeteiligung führen kann. Da Rentenansprüche weitgehend von der Erwerbsbiografie abhängen, stellt diese Studie die Hypothese auf, dass die individuelle Dauer des Mutterschaftsurlaubs und anschließender Elternzeit, kurz ILD, einen negativen kausalen Effekt auf das Renteneinkommen von Müttern hat. Die Studie verwendet die Methode der Ordinary Least Squares (OLS) und eine zweistufige Instrumentenvariablenschätzung (IV), um einen kausalen Effekt von ILD auf das Altersrenteneinkommen zu identifizieren. Als Instrument dienen hierbei länderspezifische und jahresbezogene gesetzliche Mutterschaftsurlaubsregelungen (SLD). Während die OLS-Schätzung eine signifikante negative Korrelation zwischen ILD und Ruhestandseinkommen aufzeigt, findet die IV-Schätzung keinen signifikanten Effekt. Dies deutet darauf hin, dass die OLS-Schätzungen durch Endogenität verzerrt sind. Es legt auch nahe, dass Rentensysteme als Moderatoren der Verbindung zwischen Beschäftigungsgeschichte und Renteneinkommen die im Arbeitsleben entstandenen Nachteile wirksam abmildern und Auswirkungen von ILD auf das Renteneinkommen abfedern. Eine Heterogenitätsanalyse deutet jedoch darauf hin, dass dies möglicherweise nicht für alle Einkommensgruppen gilt: ILD verringert das Renteneinkommen von Müttern mit mittlerem bis hohem Einkommen signifikant, was darauf hindeutet, dass ihre Rentenansprüche stärker an ihre Beschäftigungsgeschichte gebunden sind als die von Müttern mit niedrigem oder sehr hohem Einkommen.
Abstract
(Englisch)
This study presents findings on the understudied long-term effect of childcare-related leave interruptions on mothers’ retirement income. Women’s employment trajectories often include career breaks for childbirth and childcare-related leave, which can lower maternal wages and labor force participation. Since pension entitlements largely depend on employment history, this study hypothesizes a negative causal effect of individual leave duration (ILD) on retirement income. Using Ordinary Least Squares (OLS) estimation and a 2-Stage-Least-Squares Instrumental Variable (IV) approach that relies on variation in country- and time-specific statutory maternity leave policies (SLD), the study aims to identify a causal effect of ILD on old-age pension income. While the OLS estimation suggests a significant negative correlation between ILD and retirement income, the main IV estimation finds no significant effect. This implies that the OLS estimates are biased by endogeneity. It also suggests that pension systems, as moderators of the link between employment history and pension income, effectively mitigate disadvantages arising in working life and cushion the effect of maternal leave duration on retirement income. However, heterogeneity analyses indicate that this may not be the case for all income groups: ILD significantly reduces retirement income among mothers with middle to high income, suggesting that their entitlements are more closely tied to employment history than those of low- or very high-income mothers.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Altersrenteneinkommen Karriereunterbrechungen Kausalität Instrumentenvariablenschätzer SHARE Langzeiteffekt geschlechtsspezifische Rentenlücke
Schlagwörter
(Englisch)
Old-age pension income Maternal leave Causal Analysis Instrumental Variable Estimation SHARE Gender Pension Gap
Autor*innen
Nina Marie Dippold
Haupttitel (Englisch)
The causal effect of maternal leave duration on old-age pension income
Hauptuntertitel (Englisch)
a European analysis using SHARE data
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
ix, 108 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Sonja Spitzer
AC Nummer
AC17701629
Utheses ID
78013
Studienkennzahl
UA | 066 | 945 | |
