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Evolution of legislation and judicial practice in applying copyright law to AI development in the European Union and the United States
progress, challenges, and future perspectives
Ksenia Gnedkova
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
außerordentliches Masterstudium Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht (LL.M.) [Berufsbegleitend Englisch]
Betreuer*in
Sascha Salomonowitz
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.79451
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-10152.03373.332690-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit untersucht das Zusammenspiel zwischen dem Urheberrecht und der künstlichen Intelligenz in der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten. Sie befasst sich mit fünf Kernfragen: den anwendbaren Rechtsrahmen, dem urheberrechtlichen Status von KI-generierten Werken, der Rechtmäßigkeit des Einsatzes urheberrechtlich geschützter Materialien für das Training von KI, den aktuellen Positionen öffentlicher Stellen, Gerichten und Interessengruppen sowie der Notwendigkeit einer internationalen Harmonisierung. Die Untersuchung stützt sich auf eine dogmatische und rechtsvergleichende Methodik, bei der gesetzliche Regelungen, politische Dokumente und eine auslegende Analyse einschlägiger Gerichtsentscheidungen in beiden Rechtsordnungen berücksichtigt werden. Die Analyse zeigt, dass die EU ein harmonisiertes und präventives Modell verfolgt, und zwar durch den Erlass des AI Acts sowie die Anwendung der Text- und Data-Mining-Ausnahmen der DSM-Richtlinie, während die Vereinigten Staaten derzeit die Möglichkeit der Anwendung der Fair-Use-Doktrin und administrativer Auslegung erörtern. Beide Rechtsordnungen bekräftigen das Prinzip der menschlichen Urheberschaft; dennoch bleiben ungelöste Fragen hinsichtlich von Werken mit minimalem menschlichem Beitrag und des Eigentums an nicht geschützten KI-generierten Ergebnissen bestehen. Interessengruppen auf beiden Seiten lehnen ein unlizenziertes KI-Training ab und fordern Transparenz sowie eine angemessene Vergütung. Die Ergebnisse legen nahe, dass eine Harmonisierung auf nationaler und internationaler Ebene erforderlich ist, um Rechtssicherheit zu gewährleisten, die Interessen von Rechteinhabern und Entwicklern auszubalancieren und eine nachhaltige Innovation weltweit zu fördern.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Künstliche Intelligenz Urheberrecht Generative KI KI-erzeugte Werke Text- und Data-Mining Training künstlicher Intelligenz
Schlagwörter
(Englisch)
Artificial intelligence AI-generated works Text and data mining Training of artificial intelligence Copyright law Generative AI
Autor*innen
Ksenia Gnedkova
Haupttitel (Englisch)
Evolution of legislation and judicial practice in applying copyright law to AI development in the European Union and the United States
Hauptuntertitel (Englisch)
progress, challenges, and future perspectives
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
VI, 80 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Sascha Salomonowitz
Klassifikation
86 Recht > 86.99 Recht. Sonstiges
AC Nummer
AC17671029
Utheses ID
78023
Studienkennzahl
UA | 999 | 082 | |
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