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Die Balance zwischen Arbeitsmenge und Flourishing, moderiert von Selbstwirksamkeit und Handlungsspielraum
Tobias Rengshausen
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Roman Prem
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.79870
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-13427.98782.992060-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Masterarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Arbeitsmenge und dem Flourishing im Arbeitskontext sowie die moderierende Rolle von Selbstwirksamkeit und Handlungsspielraum mit dem Ziel, genauer zu beleuchten, in welchem Ausmaß sich Arbeitsanforderungen positiv auf das Wohlbefinden und Funktionieren auswirken. Aufbauend auf dem Job-Demands-Resources-Modell sowie dem Aktivierungsniveau (Hebb’sche Kurve) wird angenommen, dass ein umgekehrt u-förmiger Zusammenhang besteht, in dem zu geringe sowie zu hohe Arbeitsmengen sich negativ auf Flourishing auswirken, während eine moderate Arbeitsmenge förderlich ist. Zudem wird angenommen, dass Selbstwirksam-keit sowie Handlungsspielraum als Ressourcen auf diesen Effekt wirken, sodass der Bereich, in dem sich Arbeitsmenge positiv auswirkt, größer wird. Zur empirischen Überprüfung wurden mittels Tagebuchdesign über den Zeitraum von zwei Arbeitswochen die tägliche Arbeitsmenge, Flourishing, Selbstwirksamkeit und Handlungsspielraum erfasst. Die Daten wurden mittels Mehrebenenanalyse ausgewertet. Die Hypothesen konnten durch die Ergebnisse nicht unterstützt werden. Arbeitsmenge zeigte auf Tagesebene keinen Zusammenhang mit Flourishing. Selbstwirksamkeit zeigte einen moderierenden Effekt, der einen positiven Effekt von Arbeitsmenge auf Flourishing begünstigt, Handlungsspielraum wirkte nicht moderierend. Explorativ wurde jedoch ein kleiner umgekehrt u-förmiger Zusammenhang zwi-schen Arbeitsmenge und Flourishing gefunden sowie ein indirekter Zusammenhang von Herausforderungs-/Hindernis-Bewertung, der die Annahmen des Herausforderung-Hindernis-Rahmenmodells unterstützt. Die Arbeit leistet einen Beitrag zur arbeitspsychologischen Forschung, indem sie einen spezifischen Bereich der ambivalenten Rolle von Arbeitsanforderungen differenziert beleuchtet. Zudem deuten die Ergebnisse darauf hin, dass eine Anpassung der durchschnittlichen Arbeitsmenge, sowie Coaching-Programme, die die Selbstwirksamkeit am Arbeitsplatz fördern, positive Effekte für das Wohlbefinden sowie die Leistung am Arbeitsplatz erzielen können.
Abstract
(Englisch)
This master’s thesis examines the relationship between workload and flourishing in the work context as well as the moderating role of self-efficacy and job autonomy, with the aim of better understanding the extent to which workload has positive or negative effects on employees’ well-being and functioning. Based on the Job Demands-Resources Model and the activation level (Hebb’s curve), it is assumed that there is an inverted u-shaped relationship in which both too little and too much workload negatively affect flourishing, while a moderate workload is beneficial. Additionally, it is assumed that self-efficacy and job control as resources work on this effect, so that the range in which workload has positive effects becomes larger. For empirical testing, a diary design was applied over the course of two working weeks, recording daily workload, flourishing, self-efficacy, and job autonomy. The data were analyzed using multilevel analyses. The hypotheses could not be supported by the results. Workload showed no relationship on daily level with flourishing. Self-efficacy showed a moderating effect that favored a positive effect of workload on flourishing, job autonomy however did not show any moderations. Explorative analyses found a small inverted u-shaped connection between workload and flourishing on person level as well as an indirect relationship via challenge/hindrance appraisal, supporting the assumptions of the Challenge-Hindrance-Framework. This thesis contributes to occupational psychology research by differentiating a specific aspect of the ambivalent role of job demands. Furthermore, the results suggest that an adjustment of average workload, as well as coaching programs that promote self-efficacy in the workplace could increase satisfaction and work performance.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Arbeitsmenge Selbstwirksamkeit Handlungsspielraum
Schlagwörter
(Englisch)
Workload Flourishing Self-efficacy Job Autonomy
Autor*innen
Tobias Rengshausen
Haupttitel (Deutsch)
Die Balance zwischen Arbeitsmenge und Flourishing, moderiert von Selbstwirksamkeit und Handlungsspielraum
Paralleltitel (Englisch)
The balance between workload and flourishing, moderated by self-efficacy and job autonomy
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
54 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Roman Prem
Klassifikation
77 Psychologie > 77.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen
AC Nummer
AC17733223
Utheses ID
78055
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
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