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Regulating abuse of dominance and monopolisation in the Metaverse
a comparative study of EU and US approaches to digital market power
Jaka Žibret
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht [Vollzeit]
Betreuer*in
Anne-Kathrin Lalendran
DOI
10.25365/thesis.79974
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-13446.08739.365347-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Das Metaverse stellt einen der bedeutendsten technologischen Umbrüche des 21. Jahrhunderts dar. Es ist weit mehr als ein virtueller Spielplatz und entwickelt sich zu einem umfassenden Ökosystem, das das Potenzial besitzt, Handel, soziale Interaktionen und globale Märkte grundlegend zu verändern. Während große Technologieunternehmen ihre Ansprüche in diesem digitalen Raum geltend machen, werden Bedenken hinsichtlich Marktkonzentration, monopolistischer Praktiken und Gatekeeping-Verhalten zunehmend dringlich. Die Bewältigung dieser Herausforderungen erfordert eine Weiterentwicklung des Wettbewerbsrechts über seine traditionellen Grenzen hinaus. Diese Arbeit untersucht, wie die Wettbewerbsrechtsrahmen der Europäischen Union (EU) und der Vereinigten Staaten (US) den Missbrauch marktbeherrschender Stellungen sowie Monopolisierung in digitalen Märkten und, in der Folge, im Metaverse adressieren. Die Analyse beginnt mit den Grundlagen des Wettbewerbsrechts, geht auf die Regulierung digitaler Plattformen ein und schließt mit den besonderen Herausforderungen der Regulierung des Metaverse ab. Der erste Abschnitt beschreibt die technologischen Grundlagen des Metaverse und identifiziert die kleine Gruppe dominanter Unternehmen, die seine Entwicklung prägen. Dabei werden die ökonomischen Interessen und rechtlichen Risiken eines stark konzentrierten Marktes hervorgehoben, was die Notwendigkeit einer wirksamen Wettbewerbsregulierung unterstreicht. Der zweite Abschnitt vergleicht die traditionellen Wettbewerbsrechtsrahmen der EU und der USA. Im Mittelpunkt stehen die Marktabgrenzung, die Ermittlung von Marktanteilen sowie die Feststellung marktbeherrschender Stellungen bzw. monopolistischer Macht. Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage für die Analyse komplexerer Fragestellungen im digitalen Markt. Der dritte Abschnitt widmet sich den digitalen Plattformen und untersucht Praktiken wie Self-Preferencing, Gatekeeping und datengetriebene Marktmacht. Dabei wird der proaktive Ansatz der EU, insbesondere durch den Digital Markets Act (DMA), dem fallbezogenen kartellrechtlichen Ansatz der USA gegenübergestellt, wobei die jeweiligen Stärken und Schwächen herausgearbeitet werden. Auf dieser Basis werden Überlegungen angestellt, wie beide Systeme angepasst werden können, um den Wettbewerb im Metaverse wirksam zu regulieren. Durch die Verknüpfung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft leistet diese Arbeit einen Beitrag zur globalen Debatte über die Regulierung digitaler Märkte. Sie argumentiert, dass ohne rechtzeitiges und koordiniertes Handeln das Risiko besteht, dass das Metaverse unter die Kontrolle weniger mächtiger Akteure gerät, mit tiefgreifenden Folgen für Innovation, Verbraucherwahlmöglichkeiten und wirtschaftliche Vielfalt.
Abstract
(Englisch)
The Metaverse represents one of the most transformative technological shifts of the 21st century. More than a virtual playground, it is emerging as a vast ecosystem with the potential to reshape commerce, social interaction, and global markets. As tech giants stake their claims, concerns over market concentration, monopolistic behaviour, and gatekeeping have become urgent. Addressing these challenges requires competition law to evolve beyond its traditional scope. This thesis examines how European Union (EU) and United States (US) competition law frameworks address abuse of dominance and monopolisation in digital markets and, by extension, the Metaverse. The analysis begins with the foundations of competition law, moves to the regulation of digital platforms, and concludes with the unique challenges of regulating the Metaverse. The first section outlines the Metaverse’s technological foundations and identifies the small group of dominant companies shaping its development. It highlights the economic stakes and legal risks posed by a concentrated market, framing the need for strong competition regulation. The second section compares traditional EU and US competition law, focusing on market definition, market share measurement, and the identification of dominance or monopoly power. These insights form the basis for addressing more complex digital market issues. The third section focuses on digital platforms, examining practices such as self-preferencing, gatekeeping, and data-driven power. It contrasts the EU’s proactive approach, especially through the Digital Markets Act (DMA), with the US’s case-by-case antitrust model, identifying the strengths and weaknesses of each. This sets the stage for how both systems can adapt to effectively regulate competition in the Metaverse. By linking past, present, and future, this study contributes to the global debate on digital market regulation, arguing that without timely and coordinated action, the Metaverse risks falling under the control of a few powerful actors, with profound consequences for innovation, consumer choice, and economic diversity.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Metaverse Kartellrecht EU-Recht US-Recht Rechtsvergleichende Analyse Missbrauch marktbeherrschender Stellung Monopolisierung Digitale Plattformen Digital Markets Act (DMA) Artikel 102 AEUV Section 2 des Sherman Act Regulierung digitaler Märkte Gatekeeper Regulierungsrahmen Zukunft der Technologie
Schlagwörter
(Englisch)
Metaverse competition law antitrust EU law US law comparative analysis abuse of dominance monopolisation digital platforms Digital Markets Act (DMA) Article 102 TFEU Section 2 Sherman Act digital market regulation gatekeepers regulatory frameworks future of technology
Autor*innen
Jaka Žibret
Haupttitel (Englisch)
Regulating abuse of dominance and monopolisation in the Metaverse
Hauptuntertitel (Englisch)
a comparative study of EU and US approaches to digital market power
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
88 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Anne-Kathrin Lalendran
Klassifikationen
86 Recht > 86.29 Wettbewerbsrecht. Kartellrecht ,
86 Recht > 86.70 Internationales Wirtschaftsrecht
AC Nummer
AC17744991
Utheses ID
78064
Studienkennzahl
UA | 992 | 548 | |
