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Die Beteiligung von staatlichen und nichtstaatlichen Akteur*innen am Bochabela String Programme
Leonie Redlinger
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Internationale Entwicklung
Betreuer*in
Tomi Adeaga
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.79571
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-13517.98860.280123-4
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Im Zentrum dieser Masterarbeit steht eine detaillierte Projektbeschreibung des Bochabela String Programme, ein südafrikanisches Musikprojekt, das Kindern und Jugendlichen den Zugang zu musikalischer Ausbildung sowie das Erlernen eines Streichinstruments ermöglicht. Darüber hinaus wird untersucht, in welcher Form sich Akteur*innen und Geldgeber*innen sowohl aus dem Globalen Norden als auch aus dem Globalen Süden am Projekt konkret beteiligen und welche Ziele, Herausforderungen und Kritikpunkte damit verbunden sind. Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurden sechs Interviews mit Vertreter*innen der jeweiligen Akteur*innen durchgeführt und im Anschluss mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet. Die Ergebnisse werden aus einer postkolonialen Perspektive diskutiert und in Zusammenhang mit Edward W. Saids Konzept des Orientalismus sowie Teju Coles Begriff des White-Savior Industrial Complex gestellt. Die Analyse und Auswertung der Daten zeigt, dass die Akteur*innen einerseits durch finanzielle und materielle Unterstützung, andererseits auch durch persönliches Engagement als Lehrpersonen, Vorstandsmitglieder*innen oder Elternteile am Projekt mitwirken. Gleichzeitig wird deutlich, dass postkoloniale Strukturen fortbestehen, insbesondere durch die Vermittlung eurozentrischer Wertegefüge sowie die Entstehung von Abhängigkeitsverhältnissen.
Abstract
(Englisch)
This master’s thesis presents a case study of the Bochabela String Programme, a South African music initiative that provides children and young people with access to musical education and the opportunity to learn a string instrument. Furthermore, the study examines how stakeholders from the Global North and the Global South are involved in the project, and which goals, challenges, and criticisms are associated with their engagement. To answer the research question, six interviews with representatives of the respective stakeholders were conducted and subsequently analysed using qualitative content analysis. The results are discussed from a postcolonial perspective and set in relation to Edward W. Said’s concept of Orientalism as well as Teju Cole’s notion of the White-Savior Industrial Complex. The analysis shows that the stakeholders contribute on the one hand through financial and material support, and on the other through personal involvement as teachers, board members, or parents. At the same time, it becomes evident that postcolonial structures persist, particularly through the transmission of Eurocentric value systems and the emergence of dependency relationships.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Bochabela String Programme staatliche und nichtstaatliche Akteur*innen Entwicklungszusammenarbeit südafrikanisches Musikprojekt White-Savior Industrial Complex
Autor*innen
Leonie Redlinger
Haupttitel (Deutsch)
Die Beteiligung von staatlichen und nichtstaatlichen Akteur*innen am Bochabela String Programme
Paralleltitel (Englisch)
Involvement of governmental and nongovernmental stakeholders in the Bochabela String Programme
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
175 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Tomi Adeaga
Klassifikationen
79 Sozialpädagogik > 79.62 Kulturarbeit ,
89 Politologie > 89.71 Internationale Zusammenarbeit. Allgemeines ,
89 Politologie > 89.93 Nord-Süd-Verhältnis
AC Nummer
AC17700686
Utheses ID
78070
Studienkennzahl
UA | 066 | 589 | |
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