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Multilingualism made (in)visible
a linguistic landscape analysis
Rebekka Walka
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) Unterrichtsfach Englisch Unterrichtsfach Geschichte und Politische Bildung
Betreuer*in
Ute Smit
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.79544
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-13617.00689.816322-2
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit untersucht die Linguistic Landscape eines österreichischen Bildungscampus, bestehend aus Volks- und Mittelschule. Auf Basis eines Mixed-Methods-Ansatzes integriert die Studie eine qualitative Erhebung der Linguistic Landscape, demografische Daten von Schüler:innen und Lehrkräften sowie einen qualitativen Lehrer:innenfragebogen, um Muster der Sprachsichtbarkeit und Inklusion von Mehrsprachigkeit zu analysieren. Die Ergebnisse zeigen eine dominante Präsenz des Deutschen in funktionaler Beschilderung, insbesondere in Klassenräumen, bei zugleich begrenzter Sichtbarkeit von Minderheitensprachen oder Schüler:innenstimmen in gemeinsam genutzten Bereichen. Obwohl einzelne Cluster inklusivere Praktiken aufweisen, bleibt mehrsprachige Beschilderung weitgehend unkoordiniert und von der Initiative einzelner Lehrpersonen abhängig. Lehrkräfte äußerten zwar Vertrauen im Umgang mit sprachlicher Vielfalt, doch fehlten häufig formale Fortbildung und Kenntnis einschlägiger Richtlinien. Die Organisation der Linguistic Landscape spiegelt somit eine Schulkultur wider, in der Deutsch konsequent als dominante und Standard-Sprache bestätigt wird, während Mehrsprachigkeit nur sporadisch anerkannt und in der öffentlichen wie institutionellen Schulpraxis weitgehend abwesend bleibt.
Abstract
(Englisch)
This thesis investigates the linguistic landscape of an Austrian Bildungscampus, a combined primary and middle school. Based on a mixed-method approach, the study integrates qualitative linguistic landscape mapping, demographic data of students and teachers, and a qualitative teacher questionnaire to analyze patterns of language visibility and inclusion. The findings reveal a dominant presence of German in functional signage, particularly in classrooms, with only limited visibility of minority languages or student voices in shared spaces. Although some clusters exhibit more inclusive practices, multilingual signage is largely uncoordinated and dependent on individual teacher initiative. Teachers expressed confidence in dealing with linguistic diversity, yet formal training and policy awareness were often lacking. The organization of the linguistic landscape thus reflects a school culture in which German is consistently reaffirmed as the dominant and default language, while multilingualism is only sporadically acknowledged and remains largely absent from the school’s public and institutional discourse.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Linguistic Landscape Mehrsprachigkeit Bildungscampus
Schlagwörter
(Englisch)
Linguistic Landscape Multilingualism Middle School Elementary School
Autor*innen
Rebekka Walka
Haupttitel (Englisch)
Multilingualism made (in)visible
Hauptuntertitel (Englisch)
a linguistic landscape analysis
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
vi, 105 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Ute Smit
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.23 Mehrsprachigkeit
AC Nummer
AC17699350
Utheses ID
78086
Studienkennzahl
UA | 199 | 507 | 511 | 02
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1