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Employment as insurance against liquidity risk
evidence from the Eurozone household finance and consumption survey
Adrián Štefánik
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Applied Economics
Betreuer*in
Robert Kunst
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.79762
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14634.06110.589457-4
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit untersucht, ob Erwerbstätigkeit Haushalte davor schützt, als poor hand-to-mouth (pHtM) – also einkommensarm mit fehlenden liquiden Rücklagen – eingestuft zu werden. Auf Basis der Household Finance and Consumption Survey (HFCS) 2021 werden gewichtete logistische Regressionsmodelle mit multipler Imputation und Replikationsgewichten für 19 Mitgliedstaaten des Euroraums geschätzt. Die Ergebnisse zeigen, dass Erwerbstätigkeit die Verwundbarkeit gegenüber pHtM-Status verringert, die Stärke dieses Versicherungseffekts jedoch stark variiert. In Kernländern wie Österreich, Belgien, Frankreich, Finnland, den Niederlanden und Irland wirkt Einkommen aus Beschäftigung deutlich schützend, während der Effekt in mehreren mittel- und osteuropäischen Volkswirtschaften schwach ist und in Griechenland sogar umgekehrt auftritt. Die Qualität der Beschäftigung und die Haushaltsstruktur erweisen sich dabei als entscheidend: unbefristete Arbeitsverträge und hochqualifizierte Tätigkeiten bieten Stabilität, wohingegen Abhängigkeit von einem einzelnen Einkommen und Alleinerziehendenhaushalte das Risiko erhöhen. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Erwerbstätigkeit keinen einheitlichen Schutz darstellt, sondern einen kontextabhängigen Puffer, der durch Arbeitsmarktinstitutionen und demografische Strukturen im Euroraum geprägt ist.
Abstract
(Englisch)
This thesis investigates whether employment protects households from being classified as poor hand-to-mouth (pHtM) in the Eurozone. Using the 2021 Household Finance and Consumption Survey, I estimate weighted logistic regression models with multiple imputation and replicate weights across 19 member states. The results show that employment does reduce pHtM vulnerability, but the strength of this insurance mechanism varies widely. In core countries such as Austria, Belgium, France, Finland, the Netherlands, and Ireland, employee income is strongly protective, while in several Central and Eastern European economies the effect is weak, and in Greece it is even reversed. Job quality and household structure are decisive: permanent contracts and high-skill occupations provide insulation, whereas single-income dependence and single-parenthood heighten risk. These findings suggest that employment is not a uniform safeguard but a context-dependent buffer shaped by labor-market institutions and demographic structures across the Eurozone.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Hand to Mouth Erwerbstätigkeit HFCS Verwundbarkeit gegenüber pHtM-Status Das Liquiditätsrisiko im Haushaltskontext
Schlagwörter
(Englisch)
Hand to Mouth Employment Household Liquidity risk HFCS pHtM Risk
Autor*innen
Adrián Štefánik
Haupttitel (Englisch)
Employment as insurance against liquidity risk
Hauptuntertitel (Englisch)
evidence from the Eurozone household finance and consumption survey
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
77 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Robert Kunst
Klassifikation
83 Volkswirtschaft > 83.14 Einkommen. Beschäftigung. Arbeitsmarkt
AC Nummer
AC17722972
Utheses ID
78101
Studienkennzahl
UA | 066 | 913 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1