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Viennese urban water features
institutionalist and environmental justice perspectives on the planning of urban blue infrastructure
Maeve Sophie Hofer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Raumforschung und Raumordnung
Betreuer*in
Anna Kajosaari
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.79874
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-15354.13533.920696-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Trinkbrunnen und Sprühnebelanlagen sind immer häufiger in städtischen Straßen und Parks anzutreffen. Diese kleinräumigen blauen Infrastrukturen liefern Trinkwasser, sorgen für Abkühlung, verbessern die Aufenthaltsqualität und fördern die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen. Angesichts der Klimakrise können solche urbanen Wasserelemente als naturbasierte, und relativ einfach umsetzbare Lösungen zur Klimawandelanpassung beitragen. Jedoch wurde im Kontext der Planung von blauer und grüner Infrastruktur auch immer wieder die Verstärkung bestehender Ungleichheiten problematisiert. Die vorliegende Forschung beschäftigt sich daher mit der Frage, wie urbane Wasserelemente geplant und inwieweit dabei Prinzipien der Umweltgerechtigkeit berücksichtigt werden. Besondere Aufmerksamkeit wird auf Institutionen im Planungskontext gelegt, da diese den Rahmen für planerisches Handeln und die Planung von blauer Infrastruktur bilden. Das Ziel der Arbeit ist es, herauszufinden, inwiefern Institutionen sowohl die Planung städtischer Wasserelemente als auch die planerische Berücksichtigung von Umweltgerechtigkeit beeinflussen. Als Fallstudie dient die Stadt Wien. Durch ein qualitatives Forschungsdesign, welches die Analyse relevanter Planungsdokumente mit Expert*innen- Interviews verbindet, wird ein umfassender Einblick in die Planung von Wasserelementen der Stadt Wien im Kontext des österreichischen Planungssystems gegeben. Anhand der Analyse der Planungsstrukturen und -institutionen wird versucht, deren Ziele, Prozesse und Ergebnisse zu verstehen, insbesondere hinsichtlich der gerechten oder ungerechten Schaffung und Verteilung von städtischen blauen Infrastrukturen. Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl formelle als auch informelle Institutionen einen bedeutenden Einfluss auf die Planung von Wasserelementen und die Berücksichtigung von Verteilungs-, Prozess- und Anerkennungsgerechtigkeit in den Maßnahmen der Stadt Wien haben. Da Institutionen sowohl Handlungsspielräume eröffnen als auch planerische Einschränkung mit sich bringen, müssen die lokal spezifischen institutionellen Strukturen bei der Planung einer möglichst gerechten blauen Infrastruktur berücksichtigt werden. Die Perspektive der Umweltgerechtigkeit ist von zentraler Relevanz, da urbane Wasserelemente potenziell positive Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Stadtbewohner*innen haben.
Abstract
(Englisch)
Water fountains and misting systems are becoming increasingly common in urban streets and parks. These small-scale blue infrastructures provide heat mitigation, increase the quality of public space, deliver drinking water, and foster human health and well-being. Facing the climate crisis, urban water features can function as nature-based solutions for climate adaptation that can be relatively easily implemented by urban planning. Yet, unjust outcomes of blue and green infrastructure planning have been documented in the past, which have reinforced existing inequalities. Therefore, this research engages with the planning of urban water features and its recognition of environmental justice. Particular analytical attention is given to the planning context and the institutional framework that structures the outcome of blue infrastructure planning. The aim is to identify how institutions affect both the planning of urban water features and the extent to which principles of environmental justice are considered. Using Vienna as a case study area, a qualitative research design allows for a holistic engagement with the planning system in its Austrian context. The research integrates an analysis of relevant planning documents with expert interviews. The semi-structured interviews were conducted with representatives of six different municipal departments involved in urban water feature planning in the Viennese city administration. Through looking at the structures and institutions of planning, an attempt is made to understand its aims, processes, and outcomes, specifically regarding the just or unjust production of health and well- being-supportive urban blue infrastructure. The results show that both formal and informal institutions have profound influence on how urban water features are planned in the City of Vienna and on the extent to which distributional, procedural, and recognitional justice are integrated in this. As institutions provide both possibilities and constraints, their specific local configuration needs to be taken into account when planning for blue infrastructure that supports environmental justice, human health, and well-being.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Urbane Wasserelemente Blaue Infrastruktur Stadtplanung Neo-Institutionalismus Umweltgerechtigkeit Naturbasierte Lösungen Wien
Schlagwörter
(Englisch)
Urban water features Blue infrastructure Urban planning New institutionalism Environmental justice Nature-based solutions Vienna
Autor*innen
Maeve Sophie Hofer
Haupttitel (Englisch)
Viennese urban water features
Hauptuntertitel (Englisch)
institutionalist and environmental justice perspectives on the planning of urban blue infrastructure
Paralleltitel (Deutsch)
Wiener Wasserelemente
Paralleluntertitel (Deutsch)
die Planung urbaner blauer Infrastruktur aus den Perspektiven von Neo-Institutionalismus und Umweltgerechtigkeit
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
viii, 115 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Anna Kajosaari
Klassifikationen
74 Geographie > 74.12 Stadtgeographie. Siedlungsgeographie ,
74 Geographie > 74.72 Stadtplanung. kommunale Planung
AC Nummer
AC17733264
Utheses ID
78122
Studienkennzahl
UA | 066 | 857 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1