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Flipped Classroom im Chemieunterricht
Wahrnehmung von Schüler*innen einer Wiener Mittelschule
David Fabsits
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Chemie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) Unterrichtsfach Biologie und Umweltbildung Unterrichtsfach Chemie
Betreuer*in
Michael Alfred Anton
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.79597
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-15372.03609.870335-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Wahrnehmung und Bewertung der Flipped-Classroom-Methode (FC) im Chemieunterricht einer Wiener Mittelschule. Ziel war es, herauszufinden, wie Schüler*innen diese Unterrichtsform im Vergleich zum traditionellen Unterricht hinsichtlich Abwechslung, Aktivität, Lernzuwachs und Aufwand einschätzen und ob eine sinnvolle Verknüpfung der Unterrichtseinheiten gelingt. Die Untersuchung folgte einem explorativen Mixed-Methods-Ansatz mit quantitativen und qualitativen Elementen. Über einen Zeitraum von fünf Wochen wurde eine Unterrichtsreihe zum Thema „Säuren und Basen“ durchgeführt, bestehend aus vier Selbstlernphasen (Videos, interaktive Präsentationen, Simulationen) und anschließenden Präsenzstunden mit experimentellem Schwerpunkt. Die Datenerhebung erfolgte mittels standardisierter Fragebögen und offener Fragen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Mehrheit der Lernenden den FC als abwechslungsreicher und spannender wahrnahm und einen höheren Lernzuwachs im Vergleich zum klassischen Unterricht angab. Besonders positiv bewertet wurden die Experimente, die kurzen Erklärvideos und interaktive Elemente wie Simulationen. Gleichzeitig traten Herausforderungen auf, insbesondere bei komplexen Inhalten, technischen Problemen und der Organisation der Selbstlernphasen. Während 91 % der Befragten angaben, mehr gelernt zu haben, wünschten sich nur 45 % eine häufigere Umsetzung des FC. Die Analyse verdeutlicht, dass der FC das Potenzial hat, Motivation, Selbstständigkeit und aktive Lernprozesse zu fördern, jedoch einen hohen Vorbereitungsaufwand erfordert und nicht von allen Lernenden bevorzugt wird. Die Arbeit schließt mit Empfehlungen zur Optimierung der Selbstlernphasen und zur Integration des FC in schulische Strukturen.
Abstract
(Englisch)
This master’s thesis explores students’ perceptions and evaluations of the Flipped Classroom (FC) approach in chemistry lessons at a Viennese middle school. The study aimed to determine how students assess this method compared to traditional teaching in terms of variety, engagement, learning gains, and workload, and whether it enables a meaningful connection between lessons. An exploratory mixed-methods design combining quantitative and qualitative elements was applied. Over five weeks, a teaching unit on “Acids and Bases” was implemented, consisting of four self-learning phases (videos, interactive presentations, simulations) followed by classroom sessions focused on experiments. Data were collected through standardized questionnaires and open-ended responses. Findings indicate that most students perceived FC as more engaging and diverse, reporting higher learning gains than in conventional lessons. Experiments, short explanational videos and interactive tools, particularly simulations, were rated most positively. However, challenges emerged regarding complex content, technical issues, and the organization of self-learning phases. While 91% of participants stated they had learned more, only 45% expressed a desire for more frequent use of FC. The analysis highlights FC’s potential to foster motivation, autonomy, and active learning processes, yet it requires substantial preparation and is not universally preferred by students. The thesis concludes with recommendations for improving self-learning design and integrating FC into school structures.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Flipped Classroom Chemiedidaktik Säuren und Basen Sekundarstufe Selbstlernphase Schüler*innenwahrnehmung Digitale Lernumgebungen
Schlagwörter
(Englisch)
Flipped Classroom Chemistry Education Acids and Bases Secondary Education Self-Learning Phase Student Perception Digital Learning Environments
Autor*innen
David Fabsits
Haupttitel (Deutsch)
Flipped Classroom im Chemieunterricht
Hauptuntertitel (Deutsch)
Wahrnehmung von Schüler*innen einer Wiener Mittelschule
Paralleltitel (Englisch)
Flipped classroom in chemistry lessons
Paralleluntertitel (Englisch)
perceptions of students at a secondary school in Vienna
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
V, 118 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Michael Alfred Anton
Klassifikation
81 Bildungswesen > 81.75 Sekundarstufe
AC Nummer
AC17701958
Utheses ID
78126
Studienkennzahl
UA | 199 | 502 | 504 | 02
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1