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The moderating effects of extraversion on the impact of social isolation
Mascha Anna-Lena Sophie Haupt
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Giorgia Silani
DOI
10.25365/thesis.80464
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-15372.05668.142267-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Menschen erleiden verschiedene negative Auswirkungen, wenn sie sozialer Isolation ausgesetzt sind, weshalb einige soziale Kontakte als grundlegendes Überlebensbedürfnis betrachten. Obwohl das Persönlichkeitsmerkmal Extraversion wiederholt mit dem Sozialkontaktverhalten von Menschen in Verbindung gebracht wurde, gibt es nur wenige empirische Studien, die die mögliche moderierende Rolle von Extraversion in den Auswirkungen sozialer Isolation untersuchen. Um die Auswirkungen kurzfristiger sozialer Isolation und moderierende Effekte von Extraversion zu prüfen, beobachtete die vorliegende Studie 30 weibliche Teilnehmende in zwei achtstündigen Sitzungen, eine mit und eine ohne experimentell induzierter sozialer Isolation. Während der gesamten Dauer füllten die Teilnehmenden mehrere Fragebögen zu Einsamkeit, Stress, Stimmung, Erschöpfung und sozialer Motivation aus. Sie gaben außerdem Speichelproben ab und absolvierten eine verhaltensbasierte Aufgabe zu sozialer Motivation. Das experimentelle Paradigma erwies sich als wirksam, um mehrere erwartete allgemeine Effekte sozialer Isolation auszulösen, nämlich gesteigerte Einsamkeit, verringertes wahrgenommenes Kontrollgefühl, erhöhter Vermeidungswunsch der Situation, verstärkte negative Stimmung, reduzierte energetische Aktivierung, gesteigerte geistige und körperliche Erschöpfung, verminderte Aktivität und gesteigertes Verlangen nach sozialem Kontakt. Ein moderierender Effekt von Extraversion konnte hinsichtlich eines stärkeren Kontrollgefühls, einer geringeren Reduktion der Aktivität, einer stärkeren Zunahme geistiger Ermüdung sowie einer größeren verhaltensbezogenen und subjektiven Motivation gegenüber sozialen Stimuli bei extravertierteren Personen in sozialer Isolation beobachtet werden. Es lassen sich mehrere Wirkweisen argumentieren, über welche Extraversion diese Effekte moderieren könnte, nämlich höhere Regulations- und Anpassungsfähigkeiten, größere energetische Aktivierung und selbstinitiierte soziale Strategien. Künftige Forschung sollte das verwendete experimentelle Paradigma weiter verfeinern und die vorgeschlagenen Wirkweisen untersuchen, um mögliche Interventionen gegen die negativen Auswirkungen sozialer Isolation abzuleiten.
Abstract
(Englisch)
Humans suffer from various detrimental effects when subjected to social isolation, causing some to consider social contact a basic survival need. While the personality trait of extraversion has been repeatedly linked to social contact behavior in humans, few empirical studies investigate the possible moderating role extraversion could have in the effects of social isolation. To test for impacts of short-term social isolation and moderating effects of extraversion, the present study observed 30 female participants across two 8-hour sessions, one with and one without experimentally induced social isolation. Throughout the duration, participants completed several surveys regarding loneliness, stress, mood, fatigue and social motivation. They also provided salivary samples and completed a behavioral social motivation task. The experimental paradigm was effective in inducing several expected general social isolation effects, namely increased loneliness, decreased perceived control, increased desire to avoid the situation, increased negative mood, reduced energetic arousal, increased mental and physical fatigue, reduced activity, and increased desire for social contact. Moderating effects of extraversion could be observed regarding a higher feeling of control, a lesser reduction of activity, a greater increase in mental fatigue, and a greater behavioural and subjective motivation towards social stimuli in more extraverted individuals in social isolation. Several pathways through which extraversion could moderate these effects could be argued, namely higher regulation and adaptation capabilities, greater energetic arousal, and self-employed social strategies. Future research should seek to refine the employed experimental paradigm and investigate the proposed pathways to derive possible interventions against the detrimental impacts of social isolation.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Soziale Isolation Extraversion Einsamkeit Stress Erschöpfung Stimmung Motivation
Schlagwörter
(Englisch)
Social Isolation Extraversion Loneliness Stress Fatigue Mood Motivation
Autor*innen
Mascha Anna-Lena Sophie Haupt
Haupttitel (Englisch)
The moderating effects of extraversion on the impact of social isolation
Paralleltitel (Deutsch)
Die moderierenden Effekte von Extraversion auf die Auswirkungen sozialer Isolation
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
85 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Giorgia Silani
Klassifikation
77 Psychologie > 77.05 Experimentelle Psychologie
AC Nummer
AC17789967
Utheses ID
78127
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
