Detailansicht

Art spaces beyond psychiatry
a thematic analysis of benefits and challenges
Elisa Warmuth
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Matthew Pelowski
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.79702
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-17028.04323.932460-8
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Kunst spielt seit Jahrtausenden eine wichtige Rolle für den kreativen Ausdruck und zur Kommunikation. Die traditionelle Kunsttherapie behandelt psychischen Problemen durch strukturierte therapeutische Interventionen, während Kunststudios und Museen in der Nähe psychiatrischer Einrichtungen sich als alternative Räume etablieren. Im Gegensatz zur Kunsttherapie gibt es keine Anweisungen und kein direktes therapeutisches Ziel. Ich bezeichne diese Kunsträume als „Artistic Spaces Beyond Psychiatry” (ASBPs; Künstlerische Räume jenseits der Psychiatrie), um ihre räumliche und konzeptuelle Distanz zu klinischen Einrichtungen zu unterstreichen. Diese Arbeit untersucht die Vorteile und Herausforderungen dieser Orte, ein Thema, das in der akademischen Forschung nach wie vor unterrepräsentiert ist. Die Daten wurden anhand von 15 qualitativen Interviews erhoben und mithilfe einer thematischen Analyse (TA) nach dem Konzept von Braun und Clarke ausgewertet. Die Interviews wurden an drei verschiedenen Orten mit drei verschiedenen Interessengruppen durchgeführt: Künstler*innen mit Psychiatrieerfahrung, Fachleuten für psychischen Gesundheit/Administrationspersonal und Fachleuten aus der Kunstwelt. Die Analyse ergab, dass ASBPs von den Künstler*innen als förderlich für Stabilität, persönliches Wachstum und Zugehörigkeitsgefühl wahrgenommen wurden. Fachleute für psychischen Gesundheit beschrieben positive Erfahrungen durch die Unterstützung anderer, den Wert von Räumen für die Schaffung von Möglichkeiten und den Fokus auf die Veränderung der Gesellschaft. Die Themen der Fachleute aus der Kunstwelt betonten die Wichtigkeit, diese Räume mit der Kunstwelt zu verknüpfen. Gleichzeitig zeigten sich Herausforderungen, die im Spannungsfeld von institutionellen Strukturen und Autonomie sowie durch Voyeurismus, Aneignung und fortbestehende Stigmatisierung entstanden.
Abstract
(Englisch)
Art has played a vital role in creative expression, recovery, and communication across millennia. Traditional art therapy uses structured interventions, while art studios and museums near psychiatric institutions are emerging as alternative spaces. In contrast to art therapy there are no instructions given and there is no direct therapeutic goal. I term these art spaces "Artistic Spaces Beyond Psychiatry" (ASBPs) to underscore their spatial and conceptual distance from clinical institutions. This thesis explores the benefits and challenges of these spaces, a topic that remains underrepresented in academic research. Data was collected through 15 qualitative interviews and analysed using thematic analysis (TA) following Braun and Clarke’s framework. The interviews were conducted at three distinct locations across three stakeholder groups: artists with experience of psychiatric hospitalization, mental health professionals/administrators, and art world professionals. The analysis revealed that for the artists ASBPs were perceived to foster stability, personal growth, and a sense of belonging. Health professionals described fulfillment through supporting others, the value of space in creating possibilities, and a focus on transforming society. Themes from art professionals suggested the importance of the embeddedness of these spaces in the art world. At the same time, challenges emerged around balancing institutional structures with autonomy, voyeurism, appropriation, and persistent stigma.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Kunsträume Psychiatrie Stigmatisierung Thematische Analyse Autonomie Gemeinschaft
Schlagwörter
(Englisch)
art spaces psychiatry stigma thematic analysis autonomy community
Autor*innen
Elisa Warmuth
Haupttitel (Englisch)
Art spaces beyond psychiatry
Hauptuntertitel (Englisch)
a thematic analysis of benefits and challenges
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
76 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Matthew Pelowski
Klassifikation
77 Psychologie > 77.99 Psychologie. Sonstiges
AC Nummer
AC17718555
Utheses ID
78176
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1