Detailansicht

Spielen in der Konsumgesellschaft
ein Oral-History-Projekt zur Veränderung des Spielverhaltens von Wiener Kindern seit dem Eintritt ins Konsumzeitalter
Lena Stöckl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) Unterrichtsfach Englisch Unterrichtsfach Geschichte und Politische Bildung
Betreuer*in
Peter Eigner
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.79949
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-19701.04658.479842-9
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Masterarbeit untersucht, wie sich das Spielverhalten Wiener Kinder seit Beginn des österreichischen Konsumzeitalters verändert hat und wie sich der Einfluss der Konsumgesellschaft in Spiel-Erinnerungen zeigt. Grundlage sind acht Oral-History-Interviews mit Erwachsenen, die in den 1960er-Jahren aufwuchsen, sowie Kindern im Alter von acht bis zehn Jahren. Eine qualitative Inhaltsanalyse ermöglicht Einblicke in persönliche Spielerfahrungen und den Generationenvergleich. Die Ergebnisse verdeutlichen eine zunehmende Prägung des Spielens durch Konsum: Während sich dies bei den älteren Befragten andeutet, tritt es bei den jüngeren, besonders bei den Buben, deutlich hervor – sowohl in der Wahl der Spielobjekte als auch im sozialen Miteinander und in der Rolle der Kinder als Konsument*innen. Zugleich ist das freie, unbeaufsichtigte Spiel weitgehend einem stärker organisierten und überwachten Spielraum gewichen. Die Arbeit zeigt, wie eng kindliches Spielen mit wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklungen verknüpft ist, und regt zu weiteren, geschichtlichen Untersuchungen über das Verhältnis von Konsum, Kindheit und Spiel an.
Abstract
(Englisch)
This thesis explores how children’s play in Vienna has changed since the emergence of Austria’s consumer society and how consumer culture is reflected in memories of play. Drawing on eight oral history interviews with adults who grew up in the 1960s and children aged eight to ten, it employs a qualitative content analysis to provide insights into personal play experiences and to enable generational comparisons. The study finds a growing impact of consumer culture on children’s play. While present among the older generation, this influence is more pronounced among the younger participants—particularly boys—affecting toy preferences, social interactions, and children’s roles as active consumers. At the same time, the spontaneous and largely unsupervised play recalled by adults has been replaced by more organized and closely monitored play environments. The thesis demonstrates how closely childhood play is intertwined with economic, social, and cultural developments, and highlights the need for further research on the intersections of consumer culture, childhood, and play.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Spielgeschichte Konsumgeschichte Konsumgesellschaft Spielzeug Kinder Wien Konsumgeschichte von Kindern Kinder in der Konsumgesellschaft Spielen Kinderspiele
Autor*innen
Lena Stöckl
Haupttitel (Deutsch)
Spielen in der Konsumgesellschaft
Hauptuntertitel (Deutsch)
ein Oral-History-Projekt zur Veränderung des Spielverhaltens von Wiener Kindern seit dem Eintritt ins Konsumzeitalter
Paralleltitel (Englisch)
Play in the consumer society
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
IV, 291 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Peter Eigner
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.08 Sozialgeschichte ,
15 Geschichte > 15.09 Wirtschaftsgeschichte ,
15 Geschichte > 15.60 Schweiz. Österreich-Ungarn. Österreich
AC Nummer
AC17739234
Utheses ID
78207
Studienkennzahl
UA | 199 | 507 | 511 | 02
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1