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Bank leverage and risk-taking behavior
a comparative study of large vs. small banks in Austria and Germany
Oleksandra Kucher
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Banking and Finance
Betreuer*in
Gyöngyi Loranth
Mitbetreuer*in
David Pothier
DOI
10.25365/thesis.79876
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-22265.99475.164689-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Ziel dieser Masterarbeit ist es, den Zusammenhang zwischen der Verschuldung von Banken (Leverage) und ihrem Risikoverhalten zu untersuchen und dabei zu analysieren, wie die Größe einer Bank diesen Zusammenhang beeinflusst. Auf Basis eines Datensatzes von über 600 Banken in Österreich und Deutschland im Zeitraum von 2014 bis 2023 wird ein Paneldaten-Regressionmodell angewendet, um zu analysieren, wie sich die Verschuldung auf die Risikobereitschaft von Banken unterschiedlicher Größen auswirkt und inwiefern die Größe diesen Effekt moderiert. Als Risikomaß dient in dieser Arbeit der Z-Score, der die Insolvenzgefahr anhand der Eigenkapitalquote, der Gesamtkapitalrendite und der Ergebnisvolatilität abbildet. Als inverser Proxy für finanzielle Leverage wird das Verhältnis von Eigenkapital zu Gesamtvermögen verwendet, wobei niedrigere Werte auf eine höhere Leverage hinweisen. Es werden drei Modelle sequenziell geschätzt. Das Basismodell zeigt, dass Leverage negativ mit der Risikobereitschaft assoziiert ist und dass ein positiver Zusammenhang zwischen Bankgröße und Risiko besteht, während die Vorteile eines höheren Eigenkapitals (d. h. geringerer Leverage) zur Risikoreduzierung bei größeren Unternehmen stärker ausgeprägt sind. Das erweiterte Modell umfasst nichtlineare Terme, um nichtlineare Effekte abzubilden, und zeigt, dass sowohl der Zusammenhang zwischen Leverage und Risikobereitschaft als auch der zwischen Größe und Risiko einem nichtlinearen Muster folgen. Das finale Modell, das Banken- und Jahres-Fixed-Effects einschließt, bestätigt die Signifikanz des positiven Einflusses von Leverage auf das Risiko, was bedeutet, dass ein höherer Leverage das Risiko erhöht. Zudem zeigt der Interaktionsterm, dass ein geringerer Leverage mit einem höheren Z-Score verbunden ist, insbesondere bei kleineren Banken, wobei dieser Effekt mit zunehmender Größe abnimmt. Die Ergebnisse leisten einen Beitrag zur wissenschaftlichen Literatur über Kapitalstruktur und Bankverhalten, indem sie die heterogene Wirkung von Leverage auf das Risikoverhalten von Banken unterschiedlicher Größe unter verschiedenen ökonomischen Rahmenbedingungen aufzeigen.
Abstract
(Englisch)
The aim of this thesis is to examine the relationship between bank leverage and risk-taking behavior, while investigating how bank size influences this link. Using a dataset consisting of over 600 banks in Austria and Germany from 2014 to 2023, a panel data regression model is employed to investigate how leverage affects the risk appetite across banks of various sizes and how size moderates this relationship. In this thesis, the Z-score is calculated as a proxy for risk, capturing the risk of insolvency through return on assets, equity ratio, and the volatility of earnings. As an inverse proxy for financial leverage the total equity to total assets ratio is used, with lower values indicating higher leverage. Three models are estimated sequentially. The baseline model shows that leverage is negatively associated with risk-taking and that there is a positive relationship between bank size and risk, while the benefits of higher equity (i.e., lower leverage) for reducing risk are greater for larger firms. The extended model includes non-linear terms to capture non-linear effects and reveals that the relationships between leverage and risk-taking, as well as between size and risk, follow a non-linear pattern. The final model, which includes bank and year fixed effects, confirms the significance of the positive impact of leverage on risk, meaning that higher leverage increases risk. Additionally, the interaction term indicates that lower leverage is associated with a higher Z-Score, especially at lower sizes, and the effect diminishes with the increase in size. The findings contribute to the literature on capital structure and bank behavior by highlighting the heterogeneous impact of leverage on risk-taking across banks of different sizes and under varying economic conditions.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Leverage Z-Score Risikoverhalten Risikobereitschaft Bankgröße
Schlagwörter
(Englisch)
bank leverage risk-taking bank size
Autor*innen
Oleksandra Kucher
Haupttitel (Englisch)
Bank leverage and risk-taking behavior
Hauptuntertitel (Englisch)
a comparative study of large vs. small banks in Austria and Germany
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
vi, 41 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Gyöngyi Loranth
Klassifikationen
83 Volkswirtschaft > 83.52 Finanzwissenschaft ,
83 Volkswirtschaft > 83.70 Banken. Versicherungen
AC Nummer
AC17733420
Utheses ID
78280
Studienkennzahl
UA | 066 | 974 | |
