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Understanding electoral manipulation in hybrid regimes
an analysis based on the cases of Singapore and Malaysia
Joachim Maciejewski
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium East Asian Economy and Society
Betreuer*in
Rüdiger Frank
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.80061
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25713.06850.533139-3
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Wenn hybride Regime Wahlen abhalten, sind die Bedingungen oft so gestaltet, dass sie der amtierenden Regierung zugutekommen. Unterschiedliche Formen der Wahlmanipulation können ein wirksames Mittel sein, um politische Macht zu erhalten oder auszubauen. Obwohl das Thema Wahlmanipulation in der Literatur bereits umfassend behandelt wurde, sind die Bedingungen, unter denen bestimmte Formen der Manipulation auftreten können, nicht immer eindeutig. Im Rahmen dieser Arbeit wird daher untersucht, unter welchen Umständen hybride Regime sich für spezifische Methoden entscheiden, um den Wahlprozess zu beeinflussen. Die Forschungsfrage geht somit folgender Frage nach: „Welche Bedingungen und Faktoren bestimmen, zu welchen Formen der Wahlmanipulation hybride Regime greifen?“ Durch die Untersuchung von aufeinanderfolgenden Wahlen über den gesamten Wahlzyklus hinweg soll erforscht werden, welche strategischen Überlegungen Regime treffen, bevor sie sich für bestimmte Formen der Wahlmanipulation entscheiden. Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde ein theoretischer Rahmen entwickelt, der rechtliche, individuelle und operative Formen der Wahlmanipulation berücksichtigt. Weiterhin wurde ein komparativer Ansatz gewählt, der auf die Fallstudien Singapur und Malaysia angewendet wird. Die Ergebnisse zeigen, dass hybride Regime rechtliche und institutionelle Formen der Wahlmanipulation als grundlegende Strategien nutzen, da diese sich als kosteneffektiv und verlässlich erwiesen haben. Darüber hinaus werden andere Methoden situativ angewendet, basierend auf Faktoren wie Legitimität, finanziellen Kapazitäten oder der Gefahr einer Wahlniederlage. Die Resultate verdeutlichen weiterhin, dass Wahlmanipulation ein flexibler und anpassungsfähiger Bereich ist, in welchem hybride Regime je nach politischem Kontext zwischen risikoarmen und risikoreichen Lösungen schwanken. Diese Studie verbindet sowohl chronologische als auch typologische Dimensionen der Wahlmanipulation und lässt sich in zukünftigen Untersuchungen zur Wahlintegrität auch auf hybride Regime außerhalb Asiens anwenden.
Abstract
(Englisch)
When hybrid regimes hold elections, the playing field is typically structured to benefit the incumbent government. Different forms of electoral manipulation have proven effective in maintaining or expanding power. While the topic of electoral manipulation has been studied extensively, less attention has been paid to the conditions under which specific forms of manipulation occur. This thesis investigates the circumstances under which hybrid regimes choose specific methods that alter the electoral process by asking: “When hybrid regimes resort to electoral manipulation, what are the key conditions that influence their choice of manipulation methods?” By analyzing consecutive elections across the entire electoral cycle, this study aims to examine strategic considerations that shape the choice of manipulation. To answer the research question, a framework that considers legal, institutional, individual, and operational types of electoral manipulation has been developed. A comparative approach has been chosen, in which the framework is applied to Singapore and Malaysia. The findings reveal that hybrid regimes rely on legal and institutional forms of electoral manipulation as a baseline strategy due to their cost-effectiveness and consistency. Beyond that, other forms of electoral manipulation are more situational and are implemented based on factors such as the level of legitimacy, financial resources, or electoral threat. The results highlight that electoral manipulation is both adaptable and flexible, with hybrid regimes opting for low-risk or high-risk manipulation methods depending on the political context. This study combines both temporal and typological dimensions of electoral manipulation and can be applied to other hybrid regimes outside of Asia for future studies on electoral integrity.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Hybride Regime Wahlmanipulation Integrität von Wahlen Strategische Wahlbeeinflussung Singapur Malaysia Wahlen in Asien
Schlagwörter
(Englisch)
Hybrid Regimes Electoral Manipulation Electoral Integrity Election Observation Singapore Malaysia Elections in Asia
Autor*innen
Joachim Maciejewski
Haupttitel (Englisch)
Understanding electoral manipulation in hybrid regimes
Hauptuntertitel (Englisch)
an analysis based on the cases of Singapore and Malaysia
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
158 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Rüdiger Frank
Klassifikationen
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.00 Geisteswissenschaften allgemein. Allgemeines ,
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.00 Sozialwissenschaften allgemein. Allgemeines ,
89 Politologie > 89.00 Politologie. Allgemeines
AC Nummer
AC17751960
Utheses ID
78319
Studienkennzahl
UA | 066 | 864 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1