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The pension gap in the European Union
Omnya Elobeid
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Applied Economics
Betreuer*in
Christine Zulehner
DOI
10.25365/thesis.80027
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-26604.05288.959215-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit untersucht die geschlechtsspezifische Rentenlücke in zehn europäischen Ländern und konzentriert sich dabei auf den Zusammenhang zwischen Lebenszyklusfaktoren, institutionellen Strukturen und den Unterschieden im Ruhestandseinkommen von Männern und Frauen. Anhand von retrospektiven Mikrodaten aus SHARELIFE Wave 3 analysiere ich, wie sich bestimmte Faktoren (z. B. Bildung, Anzahl der Kinder, Familienstand, Teilzeitarbeit und Beschäftigungsbranche) auf die Rentenhöhe von Männern und Frauen auswirken. Die empirische Analyse basiert auf Regressionsmodellen mit länderspezifischen Effekten und einer dreiteiligen Oaxaca-Blinder-Zerlegung, mit der sich die Ausstattungseffekte, Koeffizienteneffekte und deren Interaktion bei der Erklärung der geschlechtsspezifischen Rentenlücke bestimmen lassen. Die Ergebnisse zeigen, dass Teilzeitarbeit und Familienstand besonders starke Einflussfaktoren für ein geringeres Renteneinkommen bei Frauen sind, während Bildung für Frauen trotz gleicher oder höherer Bildungsabschlüsse im Vergleich zu Männern nur begrenzte Erträge bringt. Die Zerlegungsanalyse bestätigt zudem, dass Frauen am Ende ihrer Erwerbslaufbahn weniger Renteneinkommen ansammeln und gleichzeitig geringere institutionelle Erträge für dieselben Merkmale erhalten – insbesondere, wenn sie in männerdominierten oder niedrig entlohnten Branchen tätig sind. Die Unterschiede zwischen den Ländern verdeutlichen die Rolle der nationalen Rentenpolitik und Arbeitsmarktinstitutionen, die diese Ungleichheiten entweder verstärken oder abmildern können – oft mit Nachteilen für Frauen. Die Ergebnisse zeigen, dass Rentenreformen notwendig sind, die geschlechtsspezifische Lebensverläufe stärker berücksichtigen und Männern und Frauen gleiche Chancen beim Zugang zum Arbeitsmarkt und zu Rentenansprüchen ermöglichen.
Abstract
(Englisch)
This thesis explores the gender pension gap across ten European countries, focusing on how life-cycle factors and institutional structures relate to differences in retirement income for men and women. Using retrospective micro-data from SHARELIFE Wave 3, I examine how specific factors (e.g. education, number of children, marital status, part-time work, and industry of employment) affect pension outcomes for men and women. The empirical strategy employs country-fixed effects regression models using a three-part Oaxaca–Blinder decomposition to understand the total, compositional (endowment) and structural (coefficient) sources of the gender pension gap. The findings indicate that part-time work and marital status are particularly strong predictors of reduced pension income for women, whereas education yields small returns for women despite showing equal or higher levels of attainment compared to men. The decomposition analysis further confirmed that women accumulate lower pension income at the end of their careers but also receive lower institutional rewards for these same characteristics, especially if they work in male-dominated or low-paid occupations. Differences between countries highlight the importance of the country-level pension policies and labour market institutions that act to allow or limit these differences-more or less punitive for women. The results indicate the need for pension reforms that more fully accommodate gendered life-course trajectories, allowing men and women to have equal access to labour market participation and pension entitlements.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Gender Rentenlücke
Schlagwörter
(Englisch)
Pension Gap
Autor*innen
Omnya Elobeid
Haupttitel (Englisch)
The pension gap in the European Union
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
57 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Christine Zulehner
Klassifikation
83 Volkswirtschaft > 83.14 Einkommen. Beschäftigung. Arbeitsmarkt
AC Nummer
AC17750852
Utheses ID
78343
Studienkennzahl
UA | 066 | 913 | |
