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The "Good Mother" Dilemma
wie Erst-Mütter in Luxemburg Mom-Shaming erleben
Jil Danielle Nathalie Feyder
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Cornelia Schadler
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.80517
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-26604.07256.971092-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Mütter sind vielfältigen und teils widersprüchlichen Erwartungen an „gute Mutterschaft“ ausgesetzt, die durch kulturelle, gesellschaftliche und historische Rahmenbedingungen geprägt sind. In einem pluralen Land wie Luxemburg führt dies häufig dazu, dass gelebte Mutterschaft von gesellschaftlichen und individuellen Vorstellungen und Erwartungen abweicht und die Frau daraufhin in ihrer Mutterrolle Bewertung, Kritik, Abwertung, Herabsetzung oder Missbilligung erlebt– ein Phänomen, das als „Mom-Shaming“ bezeichnet wird. Die vorliegende Studie widmet sich dem Erleben von Mom-Shaming bei Erst-Müttern in Luxemburg und basiert auf elf Interviews mit Erst-Müttern, deren bisher einziges Kind zwischen 0 und 13 Jahre alst ist. Die erhobenen Daten wurden anhand der inhaltlich strukturierten Inhaltsanalyse nach Kuckartz ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass Mom-Shaming ein häufig auftretendes, belastendes Phänomen mit vielfältigen Ursachen und Auswirkungen darstellt, das von Erst-Müttern insbesondere in der frühen Mutterschaft intensiv erlebt wird. Obwohl die individuellen Erfahrungen variieren, lassen sich gemeinsame Muster, Einstellungen und wiederkehrende Themen identifizieren, die sich auf die Form des Mom-Shamings, die Mom-Shamer*innen, die inhaltliche Grundlage, die unmittelbaren Reaktionen, die Auswirkungen, die Wahrnhemung sowie die daraus resultierenden Wünsche der Erst-Mütter beziehen.
Abstract
(Englisch)
Mothers are exposed to diverse and sometimes contradictory expectations of “good motherhood,” shaped by cultural, societal, and historical contexts. In a pluralistic country such as Luxembourg, this often results in lived motherhood deviating from societal and individual norms, leading to evaluation, criticism, devaluation, belittlement, or disapproval of women in their maternal role—a phenomenon referred to as “mom-shaming”. The present study explores the experience of mom-shaming among first-time mothers in Luxembourg and is based on eleven interviews with mothers whose only child is between 0 and 13 years old. The data were analysed using Kuckartz’s content-structured qualitative content analysis. The findings indicate that mom-shaming is a frequent and distressing phenomenon with multiple causes and effects, experienced particularly intensely by first-time mothers during early motherhood. Although individual experiences vary, common patterns, attitudes, and recurring themes can be identified, relating to the form of mom-shaming, the shamer(s), the underlying causes, immediate reactions, consequences, perceptions, and the resulting wishes of the mothers.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Mom-Shaming Mutterschaft Vorstellungen und Erwartungen individuelles Erleben Erst-Mütter Luxemburg
Schlagwörter
(Englisch)
Mom-Shaming motherhood perception and expectations individual experience first-time mothers Luxemburg
Autor*innen
Jil Danielle Nathalie Feyder
Haupttitel (Deutsch)
The "Good Mother" Dilemma
Hauptuntertitel (Deutsch)
wie Erst-Mütter in Luxemburg Mom-Shaming erleben
Paralleltitel (Englisch)
The "good mother" dilemma
Paralleluntertitel (Englisch)
how first-time mothers in Luxembourg experience mom-shaming
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
94 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Cornelia Schadler
Klassifikationen
71 Soziologie > 71.20 Formen des Zusammenlebens. Allgemeines ,
71 Soziologie > 71.60 Soziale Fragen. soziale Konflikte. Allgemeines ,
80 Pädagogik > 80.81 Soziales Umfeld
AC Nummer
AC17725230
Utheses ID
78344
Studienkennzahl
UA | 066 | 848 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1