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Paper promises, partner practices
experiences of EU small and medium-sized enterprises exporting to Japan in light of the EU-Japan economic partnership agreement
Sam Dirk Buisman
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Internationale Betriebswirtschaft
Betreuer*in
Lola Raich
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.79886
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-27468.01228.955832-8
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das 2019 in Kraft getretene Economic Partnership Agreement (EPA) zwischen der EU und Japan ist das erste Freihandelsabkommen der EU, das ausdrücklich Bestimmungen zur Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) beim Export enthält. Dennoch zeigen aktuelle Handelsdaten einen gegenteiligen Trend: Der relative Anteil exportierender KMU ist seit Inkrafttreten des Abkommens zurückgegangen. Diese Arbeit untersucht die Gründe für diesen Rückgang. Unter Bezugnahme auf das EPA und seine KMU-Bestimmungen wird analysiert, wie KMU den Export nach Japan erleben und inwieweit das Abkommen Handelshemmnisse abgebaut hat. Auf Grundlage eines qualitativen Forschungsdesigns stützt sich die Studie auf halbstrukturierte Interviews mit KMU und Expert*innen aus verschiedenen EU-Mitgliedstaaten. Die Interviews wurden mithilfe thematischer Analyse induktiv ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass KMU stärker auf Partner angewiesen sind als auf das EPA. Diese Abhängigkeit wird durch die Unfähigkeit des Abkommens verstärkt, die in Japan weit verbreiteten nichttarifären Handelshemmnisse zu überwinden. Institutionelle Unterstützung hilft, die Lücke zu überbrücken, bis KMU auf Partner zurückgreifen können. Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit für die Politik, nichttarifäre Handelshemmnisse wirksam anzugehen, damit KMU tatsächlich von den Bestimmungen des EPA profitieren können.
Abstract
(Englisch)
Implemented in 2019, the EU–Japan Economic Partnership Agreement (EPA) is the first EU free trade agreement to explicitly include provisions aimed at supporting small and medium-sized enterprises (SMEs) that export. Yet, despite its intentions, recent trade data indicates a different trend: the relative share of SME exporters has declined since the agreement entered into force. This thesis investigates what lies behind this decline. With the EPA and its SME provisions as a reference point, it explores how SMEs experience exporting to Japan and the extent to which the EPA alleviated barriers to trade. Adopting a qualitative research design, the study draws on semi-structured interviews with SMEs and experts across EU member states. Interviews were inductively analyzed using thematic analysis. Findings suggests that SMEs rely more on partners than the EPA. This dependence on partners is amplified by the EPA’s inability to tackle the non-tariff barriers prevalent in Japan. Institutional support helps bridge the gap until SMEs can rely on partners. The results highlight the need for policymakers to address non-tariff barriers effectively for SMEs to truly benefit from the EPA and its provisions.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Freihandelsabkommen EU-Japan Economic Partnership Agreement Europäische Union Kleine und mittlere Unternehmen
Schlagwörter
(Englisch)
Free trade agreement EU-Japan Economic Partnership Agreement European Union Small and medium-sized enterprise
Autor*innen
Sam Dirk Buisman
Haupttitel (Englisch)
Paper promises, partner practices
Hauptuntertitel (Englisch)
experiences of EU small and medium-sized enterprises exporting to Japan in light of the EU-Japan economic partnership agreement
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
v, 70 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Lola Raich
Klassifikation
85 Betriebswirtschaft > 85.00 Betriebswirtschaft. Allgemeines
AC Nummer
AC17733782
Utheses ID
78350
Studienkennzahl
UA | 066 | 914 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1