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Pelze - Geiseln - Sklavinnen
Praktiken der russischen Eroberer in Ostsibirien im 17. Jahrhundert
Tim Keith Erkert
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Geschichte
Betreuer*in
Wolfgang Mueller
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.79956
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-28313.96303.393914-2
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Eroberung Sibiriens im 17. Jahrhundert durch Russland hinsichtlich der Praktiken, die in Verbindung mit der Eintreibung des Pelztributes jasak, der Entführungen von sog. amanty-Geiseln, sowie der Gefangennahme und dem Handel mit Sklavinnen, sog. jasyri, standen. Durch eine Bearbeitung editierter Primärquellen, versucht diese Arbeit das konkrete Tun und Handeln der russischen Eroberer hinsichtlich der Unterwerfung der einheimischen Bevölkerung Sibiriens, deren Ausbeutung zur Gewinnung von Pelzen und die Kommodifizierung einheimischer Frauen. In der Analyse und dem Vergleich mikrohistorischer Episoden aus den Jahrzehnten nach dem direkten russischen Einfall in Ostsibirien, hebt diese Arbeit die Logiken hervor, die diese Praktiken konfigurierten und immer neuen Transformationen unterzogen und diese dabei stets an situative Anforderungen und Notwendigkeiten anpassten.
Abstract
(Englisch)
This thesis examines Russia’s 17th century conquest of Siberia by focusing on the practices revolving around the collection of iasak fur-tribute and fur trade, the amanaty-hostage taking and the taking and trading of the female iasyri slaves. Through a critical reading of edited primary sources, this thesis aims to shed light on the doings of the Russian conqueror regarding the subjugating of the indigenous Siberian population, their exploitation for the valuable sable furs and the commodification of native women. By analyzing and comparing micro historic episodes of eastern Siberia during the immediate decades after Russian arrival, this paper highlights the many factors and circumstances (‘Logiken’) shaping and continuously transforming these practices, adapting them to situational demands and necessities.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Sibirien Russland 17. Jahrhundert Pelzhandel Sklaverei Geiselstellung Jukagiren Kosaken
Autor*innen
Tim Keith Erkert
Haupttitel (Deutsch)
Pelze - Geiseln - Sklavinnen
Hauptuntertitel (Deutsch)
Praktiken der russischen Eroberer in Ostsibirien im 17. Jahrhundert
Paralleltitel (Englisch)
Furs - hostages - slaves
Paralleluntertitel (Englisch)
practices of the Russian conquerors in Eastern Siberia in the 17th century
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
100 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Wolfgang Mueller
Klassifikation
15 Geschichte > 15.74 Russland
AC Nummer
AC17739832
Utheses ID
78362
Studienkennzahl
UA | 066 | 803 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1