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Integration von Informatikkonzepten in die Ausbildung von ElementarpädagogInnen
ein innovativer Ansatz zur Förderung der digitalen Kompetenz
Merve Sen
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Informatik
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) Unterrichtsfach Geographie und wirtschaftliche Bildung Unterrichtsfach Informatik
Betreuer*in
Renate Motschnig
DOI
10.25365/thesis.79854
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-10259.14960.553122-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit befasst sich mit der Forschungsfrage, inwiefern ein auf den Kindergartenbezug ausgerichtetes Informatikunterrichtskonzept im Vergleich zum traditionellen Informatikunterricht zur Steigerung der Motivation von SchülerInnen der Sekundarstufe II beitragen kann. Ausgangspunkt der Arbeit ist die wachsende Bedeutung digitaler Kompetenzen im Berufsfeld der Elementarpädagogik, die auch in der Ausbildung stärker verankert werden sollten. Die Arbeit wurde im Rahmen der Partizipativen Aktionsforschung (PAR) durchgeführt. In einem ersten Schritt wurden aktive KindergartenpädagogInnen befragt, um herauszufinden, welche informatischen Inhalte im pädagogischen Alltag tatsächlich relevant sind. Auf Basis dieser Ergebnisse wurden zwei Unterrichtskonzepte entwickelt: ein traditionelles Konzept und ein Konzept mit Kindergartenbezug, bei dem typische Situationen aus dem Berufsalltag von ElementarpädagogInnen – wie Kinderlisten, Wochenpläne oder Bastelmaterialien – in den Informatikunterricht integriert wurden. Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde ein Crossover-Design eingesetzt. Zwei Klassen wurden abwechselnd nach beiden Konzepten unterrichtet. Die Datenerhebung erfolgte über standardisierte Online-Fragebögen und begleitende Unterrichtsbeobachtungen, um sowohl quantitative als auch qualitative Ergebnisse zu erfassen. Dabei standen insbesondere die wahrgenommene Motivation, die Relevanz der Inhalte und die Umsetzbarkeit des Gelernten im künftigen Berufsfeld im Fokus. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass der Kindergartenbezug einen positiven Einfluss auf die Lernmotivation hatte. Viele SchülerInnen gaben an, die Aufgaben als praxisnah, interessant und sinnvoll zu empfinden. Damit wird sichtbar, dass kontextualisierter Informatikunterricht nicht nur das Interesse, sondern auch die Anschlussfähigkeit des Lernens stärkt. Insgesamt verdeutlicht die Arbeit, dass ein kontextualisierter Informatikunterricht, der den Bezug zur beruflichen Realität herstellt, einen wertvollen Beitrag zur Förderung digitaler Kompetenzen leisten kann.
Abstract
(Englisch)
This master's thesis explores how a kindergarten-related informatics teaching concept can contribute to increasing the motivation of secondary school students compared to traditional informatics lessons. The starting point of this thesis is the growing importance of digital competencies in the field of early childhood education, which should also be more firmly integrated into teacher training. The study was conducted within the framework of Participatory Action Research (PAR). In the first phase, active kindergarten teachers were surveyed to determine which informatics skills are relevant in everyday kindergarten practice. Based on these findings, two teaching concepts were developed: a traditional concept and a kindergarten-oriented concept, in which typical situations from the everyday work of early childhood educators — such as children's lists, weekly schedules, or craft materials — were integrated into informatics lessons. A crossover design was employed to address the research question. Two classes were taught alternately according to both concepts. Data were collected through standardized online questionnaires and accompanying classroom observations to capture both quantitative and qualitative insights. The focus was placed particularly on students perceived motivation, the relevance of the content, and the applicability of what was learned to their future professional practice. The results clearly show that the kindergarten-related approach had a positive impact on students’ learning motivation. Many students stated that they found the tasks practical, interesting, and meaningful. These findings indicate that contextualized informatics teaching not only enhances students’ interest but also strengthens the meaningful connection between learning and professional practice. Overall, the study demonstrates that contextualized informatics instruction, which establishes a clear link to real professional contexts, can make a valuable contribution to fostering digital competencies.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Unterrichtsforschung Informatik im Kindergarten ElementarpädagogInnen-Ausbildung
Schlagwörter
(Englisch)
Classroom Research Informatics in Kindergarten Early Childhood Teacher Education
Autor*innen
Merve Sen
Haupttitel (Deutsch)
Integration von Informatikkonzepten in die Ausbildung von ElementarpädagogInnen
Hauptuntertitel (Deutsch)
ein innovativer Ansatz zur Förderung der digitalen Kompetenz
Paralleltitel (Englisch)
Integrating informatics concepts into early childhood educator training
Paralleluntertitel (Englisch)
an innovative approach to enhancing digital competence
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
194 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Renate Motschnig
Klassifikationen
54 Informatik > 54.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen ,
81 Bildungswesen > 81.31 Lehrpersonal. Erziehungspersonal
AC Nummer
AC17732531
Utheses ID
78386
Studienkennzahl
UA | 199 | 510 | 514 | 02
