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Modern slavery disclosure in the UK retail sector
a content analysis of corporate compliance under the Modern Slavery Act 2015
Márton Meidl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Betriebswirtschaft
Betreuer*in
Petra Inwinkl
Mitbetreuer*in
Angelos Angelakis
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.80023
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-13751.13138.382889-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit untersucht, ob Offenlegungen britischer Einzelhandelsunternehmen gemäß dem Modern Slavery Act (2015) authentische Rechenschaftspflicht bei Menschenrechten bieten oder nur symbolische Aspekte sind. Die anhaltende Problematik moderner Sklaverei in globalen Lieferketten des Vereinigten Königreichs macht das Thema entscheidend. So lässt sich bestimmen, ob unternehmerische Transparenz substanziell oder oberflächlich ist. Die Masterarbeit analysiert 80 Modern Slavery Statements (2023–2024) von FTSE-gelisteten und privaten Einzelhändlern aus dem Vereinigten Königreich. Sie nutzt eine qualitative Inhaltsanalyse mit 24 thematischen Codes in Atlas.ti. Die Analyse misst einzeln die Tiefe der Aussagen zu Richtlinien, Sorgfaltspflichten, Schulungen und Verantwortlichkeit. Das 10-Punkte-Compliance-Modell von Mai et al. (2023) bewertet dabei die praktische und formale Konformität. Die Legitimitäts- und Stakeholder-Theorien (Deegan, 2002; Freeman, 2010) bilden den theoretischen Rahmen und fassen Intention sowie Zielgruppenperspektive. Die Ergebnisse zeigen eindeutig: Viele Unternehmen erfüllen Offenlegungspflichten oft nur formal, indem sie überwiegend allgemeine und nicht belegte Angaben machen. Im Gegensatz dazu berichten nur manche Unternehmen konkret und belegen ihre Maßnahmen gegen moderne Sklaverei. FTSE-notierte Unternehmen berichten detaillierter, da sie stärkerem Stakeholder-Druck gegenüberstehen. Die Analyse der Masterthesis zeigt, dass rechtliche Konformität allein kein echtes Engagement beweist.
Abstract
(Englisch)
Diese Masterarbeit untersucht, ob Offenlegungen britischer Einzelhandelsunternehmen gemäß dem Modern Slavery Act (2015) authentische Rechenschaftspflicht bei Menschenrechten bieten oder nur symbolische Aspekte sind. Die anhaltende Problematik moderner Sklaverei in globalen Lieferketten des Vereinigten Königreichs macht das Thema entscheidend. So lässt sich bestimmen, ob unternehmerische Transparenz substanziell oder oberflächlich ist. Die Masterarbeit analysiert 80 Modern Slavery Statements (2023–2024) von FTSE-gelisteten und privaten Einzelhändlern aus dem Vereinigten Königreich. Sie nutzt eine qualitative Inhaltsanalyse mit 24 thematischen Codes in Atlas.ti. Die Analyse misst einzeln die Tiefe der Aussagen zu Richtlinien, Sorgfaltspflichten, Schulungen und Verantwortlichkeit. Das 10-Punkte-Compliance-Modell von Mai et al. (2023) bewertet dabei die praktische und formale Konformität. Die Legitimitäts- und Stakeholder-Theorien (Deegan, 2002; Freeman, 2010) bilden den theoretischen Rahmen und fassen Intention sowie Zielgruppenperspektive. Die Ergebnisse zeigen eindeutig: Viele Unternehmen erfüllen Offenlegungspflichten oft nur formal, indem sie überwiegend allgemeine und nicht belegte Angaben machen. Im Gegensatz dazu berichten nur manche Unternehmen konkret und belegen ihre Maßnahmen gegen moderne Sklaverei. FTSE-notierte Unternehmen berichten detaillierter, da sie stärkerem Stakeholder-Druck gegenüberstehen. Die Analyse der Masterthesis zeigt, dass rechtliche Konformität allein kein echtes Engagement beweist.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Modern Sklaverei Unternehmensverantwortung Lieferkette Menschenrechte Berichtspflicht Regulierung Bewertungsmodell
Schlagwörter
(Englisch)
Modern Slavery Supply chain Transparency Modern Slavery Act 2015 Financial Stock Exchange Content Analysis Due Diligence Key Performance Indicator
Autor*innen
Márton Meidl
Haupttitel (Englisch)
Modern slavery disclosure in the UK retail sector
Hauptuntertitel (Englisch)
a content analysis of corporate compliance under the Modern Slavery Act 2015
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
87 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Petra Inwinkl
Klassifikationen
85 Betriebswirtschaft > 85.00 Betriebswirtschaft. Allgemeines ,
85 Betriebswirtschaft > 85.05 Betriebssoziologie. Betriebspsychologie ,
85 Betriebswirtschaft > 85.69 Personalwirtschaft, Arbeitsökonomik. Sonstiges
AC Nummer
AC17749084
Utheses ID
78498
Studienkennzahl
UA | 066 | 915 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1