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Fragmente von Maschinen
philosophische Kritik technologischer Herrschaftsformen im digitalen Kapitalismus
Barbara Eder
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Philosophie
Betreuer*in
Karl Reitter
DOI
10.25365/thesis.79946
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-13778.14723.858016-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Informatisierung von Arbeit stellt in kapitalistischen Gesellschaften eine Übergangstufe von der formellen hin zur reellen Subsumption dar. Dieses ökonomische Dispositiv ist folglich nicht frei von Macht und Herrschaft: Digitale Technologien firmieren innerhalb desselben als transformative Gebrauchsobjekte und fetischisierte Waren, wobei Prozesse der Kontrolle und Entfremdung von Arbeit im Zuge ihres Einsatzes zunehmen. Das Postulat, durch maschinelle Unterstützung in weniger Zeit effizienter produzieren zu können, erscheint fragwürdig: jede freie Minute wird infolge der veränderten Gesamtzusammensetzung des Kapitals in den Bereich der gesellschaftlich notwendigen Arbeit hineinverlagert, Intensivierung und Ausbeutung derselben nehmen zu. Mit Blick auf die philosophischen Ansätze von Lewis Mumford, Gilbert Simondon und Karl Marx analysiert die vorliegende Arbeit mit dem Titel Fragmente von Maschinen. Philosophische Kritik technologischer Herrschaftsformen im digitalen Kapitalismus die daraus resultierenden Folgen. Technischer Fortschritt erweist sich als Verhängnis prometheischer Verstrickungen – und doch wirkt das Versprechen auf disponible Zeit, das Marx’ Ausführungen in „Fixes Kapital und Entwicklung der Produktivkräfte der Gesellschaft“ vorausgegangen ist, als utopischer Überschuss in die Gegenwart hinein.
Abstract
(Englisch)
The computerization of labor in capitalist societies represents a transitional stage from formal to real subsumption. Consequently, this economic apparatus is not free of power and domination: within it, digital technologies operate as transformative consumer objects and fetishized commodities, forcing processes of control and alienation of labor. The postulate that machine support enables more efficient production in less time seems to be questionable: as a result of the various composition of capital, every free minute is shifted into the realm of socially necessary labor, its intensification and exploitation increase. Based on the philosophical approaches of Lewis Mumford, Gilbert Simondon, and Karl Marx, this work, Fragments of Machines: Philosophical Critique of Technological Forms of Domination in Digital Capitalism, analyzes the resulting consequences. Technological progress proves to be the bane of Promethean entanglements – and yet the promise of disposable time, which preceded Marx’ remarks in „Fixes Kapital und Entwicklung der Produktivkräfte der Gesellschaft“, continues to have an impact on the present as a utopian surplus.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Marxistische Theorie Politische Philosophie Philosophie der Technik
Schlagwörter
(Englisch)
Marxist Theory Political Philosophy Philosophy of Technology
Autor*innen
Barbara Eder
Haupttitel (Deutsch)
Fragmente von Maschinen
Hauptuntertitel (Deutsch)
philosophische Kritik technologischer Herrschaftsformen im digitalen Kapitalismus
Paralleltitel (Englisch)
Fragments of machines
Paralleluntertitel (Englisch)
philosophical critique of technological forms of domination in digital capitalism
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
80 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Karl Reitter
Klassifikation
08 Philosophie > 08.45 Politische Philosophie
AC Nummer
AC17738686
Utheses ID
78506
Studienkennzahl
UA | 066 | 941 | |
