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Vergleichende Untersuchung von Regenwasser und Leitungswasser auf das Pflanzenwachstum
Regina Ballwein
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) Unterrichtsfach Biologie und Umweltbildung Unterrichtsfach Geographie und wirtschaftliche Bildung
Betreuer*in
Ingeborg Lang
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.79895
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-16361.32425.685961-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Wasser ist neben Licht und Sauerstoff eine der wichtigsten Ressourcen, die Pflanzen zum Wachsen benötigen. Daher ist es sinnvoll, sowohl in der Landwirtschaft als auch im heimischen Gartenbau über die geeignetste Wasserquelle für die Bewässerung der Pflanzen nachzudenken. Im privaten Gartenanbau ist der Glaube, dass Regenwasser für Pflanzen besser geeignet sei. Diese Forschungsarbeit widmet sich jener Vorstellung und untersucht, welche morphologischen Unterschiede in Bezug auf den Phänotyp bei Pflanzen durch die Bewässerung mit unterschiedlichen Wasserquellen entstehen. Für die Untersuchung wurden drei Pflanzenarten, Zucchini (Cucurbita pepo), Gurke (Cucumis sativus) und Sonnenblume (Helianthus annuus), herangezogen und mit vier unterschiedlichen Wasserquellen (Leitungswasser aus Kirchberg, Leitungswasser aus Pöggstall, Regenwasser sowie Regenwasser, das über eine Dachrinne gesammelt wurde) bewässert. Die Wasserquellen wurden ausgewählt, um regionale Unterschiede als auch solche zu erfassen, die durch die Art der Sammlung entstehen. Jene Wasserquellen wurden hinsichtlich ihrer Nährstoffzusammensetzung, ihres Härtegrades und ihres pH-Wertes getestet. Das Pflanzenwachstum wurde anhand der morphologischen Ausprägung der Sprossachse sowie der Keimblatt- und Blattflächen (in cm²) ermittelt. Insgesamt erwies sich das Leitungswasser aus Kirchberg mit guten bis sehr guten Pflanzenwachstumswerten als die beste Bewässerungsquelle, wobei das über die Dachfläche gesammelte Regenwasser ebenfalls gute Ergebnisse zeigte. Das Leitungswasser aus Pöggstall führte insgesamt zu geringeren Wachstumsraten, obwohl bei der Bewässerung der Gurken moderate bis sehr gute Werte erreicht wurden. Dadurch zeigt sich, dass sowohl artspezifische Unterschiede bezüglich geeigneter Wasserquellen nachzuweisen waren als auch einen klaren geografischen Unterschied. In Bezug auf die zunehmende Wasserknappheit in den heißeren Jahreszeiten konnte man feststellen, dass die Nutzung von über Dach und Dachrinne gesammeltem Regenwasser im privaten Gartenanbau eine ressourcenschonende Alternative darstellt, die häufig zu vergleichbaren oder sogar besseren morphologischen Ergebnissen führt.
Abstract
(Englisch)
Alongside light and oxygen, water is one of the most important resources that plants need to grow. It therefore makes sense to consider the most suitable water source for watering plants, both in agriculture and in domestic gardening. In private gardening, there is a belief that rainwater is better for plants. This research project addresses this idea and investigates the morphological differences in plant phenotypes that result from irrigation with different water sources. Three plant species, zucchini (Cucurbita pepo), cucumber (Cucumis sativus), and sunflower (Helianthus annuus), were used for the study and irrigated with four different water sources (tap water from Kirchberg, tap water from Pöggstall, rainwater, and rainwater collected from a gutter both collected in the area of Pöggstall). The water sources were selected to capture regional differences as well as those resulting from the type of collection. These water sources were tested for their nutrient composition, hardness, and pH value. Plant growth was determined based on the morphological characteristics of the shoot length and the cotyledon and leaf areas (in cm²). Overall, tap water from Kirchberg proved to be the best irrigation source with good to very good values for plant growth, although rainwater collected from the roof surface also showed good results. Tap water from Pöggstall resulted in lower growth rates overall, although moderate to very good values were achieved when watering cucumbers. This shows that there were both, species-specific differences in terms of suitable water sources and a clear geographical difference. With regard to increasing water scarcity in the hotter seasons, it was found that the use of rainwater collected from roofs and gutters in private gardening is a resource-saving alternative that often leads to comparable or even better morphological results.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Pflanzenwachstum Regenwasser Leitungswasser
Autor*innen
Regina Ballwein
Haupttitel (Deutsch)
Vergleichende Untersuchung von Regenwasser und Leitungswasser auf das Pflanzenwachstum
Paralleltitel (Englisch)
Comparative study of rainwater and tap water on plant growth
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
58 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ingeborg Lang
Klassifikation
42 Biologie > 42.38 Botanik. Allgemeines
AC Nummer
AC17734123
Utheses ID
78525
Studienkennzahl
UA | 199 | 502 | 510 | 02
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1