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Welche Ethik der Ethikberatung?
Versuch einer theoretischen Verankerung der "Ethikberatung im Gesundheitswesen" in der Prinzipienethik von Tom L. Beauchamp und James F. Childress
Helene Mayer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Interdisziplinäre Ethik
Betreuer*in
Donata Romizi
DOI
10.25365/thesis.80051
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-16370.18729.843726-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, inwieweit die Prinzipienethik von Tom L. Beauchamp und James F. Childress ein geeignetes theoretisches Fundament für Ethikberatung im Gesundheitswesen darstellen kann. Hierfür wird zunächst ausgearbeitet, was Ethikberatung ist und weshalb eine theoretische Fundierung sinnvoll ist: Da der Ethikberatung kein vollständig ausgearbeitetes Konzept zu Grunde liegt, fehlt es an eindeutigen Angaben dazu, worin sie einen verbesserten Umgang mit moralischen und ethischen Fragestellungen sieht. Anschließend werden die Prinzipienethik sowie einige Einwände gegen sie vorgestellt, um ausgehend davon eine prinzipienorientierte Ethikberatung zu skizzieren. Es zeigt sich, dass mit Rekurs auf die Prinzipienethik zwar einige ergänzende Angaben dazu gemacht werden können, wie Ethikberatung konkret zu moralischem Handeln innerhalb medizinisch-therapeutischer Settings beitragen kann, da sie konkrete Prinzipien sowie formale Kriterien für gültige Spezifikationen ebendieser vorgibt. Allerdings zeigt sich auch, dass diese Prinzipien ohne zusätzliche axiologische Annahmen nicht zielführend anzuwenden sind und ihre allgemeine Gültigkeit nicht ausreichend begründet ist, sodass fraglich bleibt, ob die Prinzipienethik als theoretischer Anker hinreichend ist.
Abstract
(Englisch)
This thesis examines the extent to which the principlism of Tom L. Beauchamp and James F. Childress can provide a suitable theoretical foundation for ethics consultation in healthcare. It first elaborates on what ethics consultation is and why a theoretical foundation is useful: Since ethics consultation is not based on a fully developed concept, there is a lack of clear information on how it aims to improve the approach of moral and ethical issues within healthcare. The thesis then presents principlism and some objections to it in order to outline a principlistic ethics consultation on this basis. It becomes clear that by drawing on principlism, some additional information can be provided on how ethics consultation can contribute to moral actions within medical-therapeutic settings. It provides concrete principles as well as formal criteria for valid specifications from these principles. However, it also becomes clear that these principles cannot be effectively applied without additional axiological assumptions. Their general validity is not sufficiently substantiated, so that it remains questionable whether principlism is sufficient as a theoretical anchor.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Ethikberatung im Gesundheitswesen Prinzipienethik Medizinethik Kohärentismus
Autor*innen
Helene Mayer
Haupttitel (Deutsch)
Welche Ethik der Ethikberatung?
Hauptuntertitel (Deutsch)
Versuch einer theoretischen Verankerung der "Ethikberatung im Gesundheitswesen" in der Prinzipienethik von Tom L. Beauchamp und James F. Childress
Paralleltitel (Englisch)
On which ethics should we consult?
Paralleluntertitel (Englisch)
an attempt to integrate clinical ethics consultation into the principlism of Tom L. Beauchamp and James F. Childress
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
80 Seiten : Illustration
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Donata Romizi
Klassifikation
08 Philosophie > 08.38 Ethik
AC Nummer
AC17751637
Utheses ID
78529
Studienkennzahl
UA | 066 | 641 | |
