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Motivationale Beweggründe der GenZ für die Adaption der Social-Media-Ästehtiken Gorpcore und Clean Girl Aesthetic in die eigene Lebenswelt anhand der Self-Determination-Theory
Elena Mangerapp
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Kathrin Karsay
DOI
10.25365/thesis.80175
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-17234.12131.805464-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit untersucht die motivationalen Beweggründe der Generation Z für die Adaption der Social-Media-Ästhetiken Gorpcore und Clean Girl Aesthetic in die eigene Lebenswelt. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass soziale Medien wie Instagram und TikTok als feste Bestandteile unseres Alltags und wie Instagram und TikTok zu zentralen Räumen der Identitätsbildung geworden sind, in denen ästhetische Trends als Ausdruck sozialer Zugehörigkeit, Distinktion und Selbstverortung fungieren. Theoretisch verortet sich die Arbeit in der Self-Determination Theory (Deci & Ryan, 2012) und bezieht zum Aufbau einer theoretischen Eröffnung des Feldes Bourdieus Kapitaltheorie sowie systemtheoretische und sozialpsychologische Ansätze zu Gruppendynamiken ein. Zur Beantwortung der Forschungsfragen wurde ein qualitatives, exploratives Forschungsdesign gewählt. Es wurden zehn leitfadengestützte Interviews mit Angehörigen der Generation Z geführt, die sich entweder der Gorpcore- oder der Clean Girl-Ästhetik zuordnen. Die Datenauswertung erfolgte mithilfe der inhaltlich strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse nach Kuckartz (2022). Die Ergebnisse zeigen, dass die Aneignung ästhetischer Elemente durch ein Spannungsverhältnis zwischen Autonomie und sozialer Eingebundenheit geprägt ist. Zwar erleben viele Befragte die Entscheidungen über ästhetischen Ausdruck als selbstbestimmt, sie sind jedoch stark durch internalisierte gesellschaftliche und gruppenspezifische Normen beeinflusst. Diese Beeinflussung ist ihnen dabei teils bewusst, teils bleibt sie aber auch implizit. Das Bedürfnis nach Zugehörigkeit erweist sich als zentraler Motivationsfaktor, während ästhetische Praktiken zugleich der individuellen Selbstverwirklichung dienen. Unterschiede zwischen den beiden untersuchten Ästhetiken bestehen weniger in den zugrunde liegenden Motivationen als in der Ausgestaltung der jeweiligen Gruppenkonventionen. Die Arbeit leistet damit einen Beitrag zum Verständnis ästhetischer Selbstinszenierung im digitalen Raum und zeigt, wie Social-Media-Trends als Ausdrucksformen psychologischer Grundbedürfnisse fungieren. Zudem wird versucht ein anfängliches Verständnis dafür zu schaffen, welche Prozesse zwischen der Rezeption medialer Inhalte und deren individueller Wirkung ablaufen und welche Einflussfaktoren dabei wirksam werden.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Social Media Ästhetiken Motivation Selbstbild identitäre Verortung Gruppenformationen
Autor*innen
Elena Mangerapp
Haupttitel (Deutsch)
Motivationale Beweggründe der GenZ für die Adaption der Social-Media-Ästehtiken Gorpcore und Clean Girl Aesthetic in die eigene Lebenswelt anhand der Self-Determination-Theory
Paralleltitel (Englisch)
Motivational reasons of Gen Z for adopting the social media aesthetics gorpcore and clean girl aesthetic into their own lifestyles based on the self-determination theory
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
212 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Kathrin Karsay
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.38 Neue elektronische Medien
AC Nummer
AC17766944
Utheses ID
78546
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
