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Die Wirkung von Body-Neutrality- und Body-Positivity-Inhalten auf das Körperbild und die Stimmung junger Frauen
eine experimentelle Untersuchung auf Instagram im Kontext der Objektivierungstheorie
Annalena Katharina Binder
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Kathrin Karsay
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.80166
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-24326.12716.141094-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Nutzung von Social Media, insbesondere Instagram, hat signifikante Auswirkungen auf das Körperbild junger Frauen. Die endlose Menge an objektifizierenden Bildern, besonders die Darstellung idealisierter Körperbilder, veranlasst sie, sich selbst auf Basis ihres Aussehens zu bewerten. Körperpositive Bewegungen wollen dem entgegenwirken und durch unterschiedliche Ansätze zur Verbesserung des Körperbildes beitragen. Im Gegensatz zu Body-Positivity-Inhalten, die den Fokus auf die Akzeptanz des eigenen Körpers legen, betont Body Neutrality die Funktionalität und die Wertschätzung des Körpers, entkoppelt von ästhetischen Kriterien. Beide Bewegungen werden in bisherigen Studien getrennt voneinander behandelt, jedoch experimentell nicht miteinander verglichen. Die Arbeit nimmt sich daher der Forschungsfrage „Inwiefern unterscheiden sich die Effekte von Social-Media-Inhalten der Bewegungen Body Neutrality und Body Positivity auf das Körperbild, die Selbstobjektivierung und die Stimmung junger Frauen?” an. Auf Grundlage interdisziplinärer und kommunikationswissenschaftlicher Theorien, insbesondere der Objektivierungstheorie nach Fredrickson und Roberts (1997), werden sechs Hypothesen und eine Forschungsfrage formuliert. Zentral werden dabei die Auswirkungen der Body-Neutrality- und Body-Positivity-Beiträge auf das Positive Körperbild, die Körperwertschätzung, die Körperzufriedenheit, die Stimmung und die Selbstobjektivierung junger Frauen untersucht. Das Online-Experiment erfolgt durch ein 3x6 Between-Subjects-Design mit randomisierter Stimuluszuweisung und wird durch 125 Teilnehmerinnen (ab 18 Jahren) abgeschlossen. Deskriptive Statistiken verdeutlichen zunächst zentrale Zusammenhänge. Varianz- und Kovarianzanalysen dienen der statistischen Prüfung der Hypothesen. Die Ergebnisse werden im Kontext bisheriger Forschung, theoretischer Annahmen und Limitationen diskutiert. Diese Arbeit liefert erste Einblicke in die Gegenüberstellung der Wirkung von Body-Neutrality- und Body-Positivity-Inhalten auf das Körperbild und die Stimmung junger Frauen.
Abstract
(Englisch)
The use of social media, especially Instagram, has a significant impact on young women's body image. The endless stream of objectifying images, especially the portrayal of idealised body images, causes them to judge themselves based on their appearance. Body positive movements aim to counteract these circumstances and contribute to improving body image through various approaches. In contrast to body positivity content, which focuses on accepting one's own body with all of its flaws, body neutrality emphasises the functionality and appreciation of the body. Previous studies treat both movements separately but do not compare them experimentally. This thesis therefore addresses the research question: “To what extent do the effects of social media content from the body neutrality and body positivity movements differ in terms of body image, self-objectification, and mood among young women?” Based on interdisciplinary and communication science theories, in particular the objectification theory by Fredrickson and Roberts (1997), six hypotheses and one research question are formulated. The focus is on examining the effects of body neutrality and body positivity posts on positive body image, body appreciation, body satisfaction, mood, and self-objectification among young women. The online experiment uses a 3x6 between-subjects design with randomised stimulus assignment and is completed by 125 participants (aged 18 and above). Descriptive statistics illustrate key correlations. Variance and covariance analyses are used to statistically test the hypotheses. The results are discussed in the context of previous research, theoretical assumptions, and limitations. This study provides initial insights into the comparison of the effects of body neutrality and body positivity content on the body image and mood of young women.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Social Media Körperbild Body Positivity Body Neutrality Selbstobjektivierung
Schlagwörter
(Englisch)
social media body image body positivity body neutrality self-objectification
Autor*innen
Annalena Katharina Binder
Haupttitel (Deutsch)
Die Wirkung von Body-Neutrality- und Body-Positivity-Inhalten auf das Körperbild und die Stimmung junger Frauen
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine experimentelle Untersuchung auf Instagram im Kontext der Objektivierungstheorie
Paralleltitel (Englisch)
The effect of body neutrality and body positivity content on body image and mood in young women
Paralleluntertitel (Englisch)
an experimental study on Instagram in the context of objectification theory
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
105 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Kathrin Karsay
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.38 Neue elektronische Medien
AC Nummer
AC17764636
Utheses ID
78630
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1