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Der Tod in der griechischen Antike als Gegenstand eines modernen Ethik-Unterrichts
Markus Taucher
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Interdisziplinäre Ethik
Betreuer*in
Katharina Lacina
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.80033
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-24371.15252.939069-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Masterarbeit beschäftigt sich mit dem Thema Tod, welchem nicht nur jeder Mensch anheimfällt, sondern dem die Menschheit aufgrund der Unerfahrbarkeit desselben seit Jahr-tausenden keinen Schritt nähergekommen zu sein scheint. Nichtsdestotrotz bedarf es gera-de im 21. Jahrhundert aufgrund der fortschreitenden Säkularisierung sowie Globalisierung mehr denn je einer Behandlung des Themas für Jugendliche in der Schule. Hierzu eignet sich insbesondere der relativ neu eingeführte Ethik-Unterricht, der es erlaubt, den Tod abseits von religiösen Vorstellungen auf Basis philosophischer Konzepte behandeln zu können. Das Ziel der Arbeit stellt demnach dar, das Thema Tod theoretisch aufzuarbeiten und in den aktuellen wissenschaftlichen Diskurs einzubetten, was nicht nur Todesarten und -definitionen, sondern darüber hinaus auch dem Tod verwandte Begriffe wie Sterbehilfe, Suizid und Unsterblichkeit inkludiert, um in einem nächsten Schritt mythologische sowie philosophische Vorstellungen aus der griechischen Antike den Tod betreffend aufarbeiten zu können. Dabei handelt es sich um eine Überblicksdarstellung der griechischen Mytholo-gie sowie der antiken griechischen philosophischen Schulen von den naturphilosophischen Vorsokratikern wie Thales, Herakleitos oder Parmenides aus der archaischen Zeit, über Sok-rates, Platon und Aristoteles aus der Klassik bis hin zu den Philosophen des Hellenismus wie Epikuros, Pyrrhon von Elis oder Zenon von Kition. Es versteht sich von selbst, dass eine tie-fergehende Auseinandersetzung mit einzelnen Philosophen bei der Fülle an griechischen philosophischen Schulen im Rahmen dieser Arbeit nicht machbar ist; vielmehr soll die Hete-rogenität antiker Todesvorstellungen sowohl in der mythologischen Darstellung der Unter-welt und ihrer Götter als auch in den philosophischen Vorstellungen von Reinkarnations- bis hin zu Erlösungsgedanken aufgezeigt werden. Der Fokus der Arbeit liegt dabei in der Durch-schau und Präsentation der griechischen Primärliteratur. Nach der theoretischen Aufarbeitung des Themas Tod und der Literaturanalyse zu anti-ken Quellen den Tod betreffend erfolgt der fachdidaktische Teil; dieser beinhaltet eine Schulbuchanalyse der aktuellen Schulbücher zum Unterrichtsfach Ethik im Hinblick auf das Thema Tod sowie die etwaige Integration griechischer Philosophie zu demselben, wobei gesagt sei, dass antike Philosophie in modernen Ethik-Büchern – zumindest den Tod betref-fend – kaum vorhanden scheint.
Abstract
(Englisch)
This master's thesis deals with the topic of death, which not only affects every human being, but which humanity seems to have come no closer to for thousands of years due to the fact that it cannot be experienced. Nonetheless, in the 21st century in particular, the progressive secularisation and globalisation mean that this topic needs to be addressed more than ever for young people at school. The relatively recently introduced ethics lessons are particularly suitable for this, as they allow death to be dealt with on the basis of philosophical concepts, away from religious ideas. The aim of the thesis is therefore to theoretically analyse the topic of death and embed it in the current scientific discourse, which includes not only types and definitions of death, but also concepts related to death such as euthanasia, suicide and immortality, in order to be able to work through mythological and philosophical ideas from ancient Greece regar-ding death in a next step. This is an overview of Greek mythology and the ancient Greek phi-losophical schools from the natural philosophical pre-Socratics such as Thales, Herakleitos or Parmenides from the archaic period, via Socrates, Plato and Aristotle from the classical period, to the philosophers of Hellenism such as Epicuros, Pyrrhon of Elis or Zeno of Kition. It goes without saying that an in-depth examination of individual philosophers is not feasible given the abundance of Greek philosophical schools; rather, the heterogeneity of ancient concepts of death is to be demonstrated both in the mythological depiction of the under-world and its gods as well as in the philosophical ideas of reincarnation and redemption. The focus of the work lies in the review and presentation of the Greek primary literature. After the theoretical treatment of the topic of death and the literature analysis of an-cient Greek sources concerning death, the subject didactic part follows; this includes a text-book analysis of the current textbooks on the subject of ethics with regard to the topic of death as well as the possible integration of Greek philosophy on the same, whereby it should be said that ancient philosophy in modern ethics books - at least with regard to death – hardly seems to be present.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Ethik Philosophie Tod griechische Antike Fachdidaktik Ethik Ethik-Unterricht Sterbehilfe Suizid Unsterblichkeit interdisziplinär
Autor*innen
Markus Taucher
Haupttitel (Deutsch)
Der Tod in der griechischen Antike als Gegenstand eines modernen Ethik-Unterrichts
Paralleltitel (Englisch)
Death in ancient Greece as a subject of modern ethics education
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
221 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Katharina Lacina
Klassifikation
08 Philosophie > 08.38 Ethik
AC Nummer
AC17750962
Utheses ID
78644
Studienkennzahl
UA | 066 | 641 | |
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