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Atypische Beschäftigung aus arbeits- und sozialrechtlicher Sicht am Beispiel der Berufsgruppe KünstlerInnen
Julia Lehner
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Rechtswissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Wolfgang Mazal
DOI
10.25365/thesis.8723
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29230.03816.359566-3
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Ziel meiner Dissertation ist es im Allgemeinen ein Problembewusstsein von atypischer Beschäftigung zu schaffen und insbesondere ein Bewusstsein für die berufliche Situation von KünstlerInnen zu schaffen. KünstlerInnen sind typischer Weise atypisch beschäftigt, die Berufsgruppe eignet sich daher für eine umfassende Darstellung der atypischen Beschäftigungsverhältnisse und ihrer Arbeitsrechtlichen Auswirkungen. Im Rahmen dieser Dissertation wird die Berufsgruppe der KünstlerInnen herangezogen um typische Probleme aus Arbeits- und Sozialrechtlicher Sicht von atypischer Beschäftigung aufzuzeigen und zu analysieren. Diese Dissertation soll darüber hinaus ein Beitrag zur Meinungsbildung über die Situation der Künstler in Österreich sein und Lösungsmodelle anbieten.
Einleitend wird der Beruf der KünstlerIn dargestellt. Die Entscheidungskriterien der KünstlerIn für ihren Beruf, Vor- und Nachteile des Berufes, die verschiedenen Tätigkeitsarten und die Einkommenssituation sollen dabei ein möglichst umfassendes Bild vom Beruf der KünstlerIn vermitteln. Anschließen werden die verschiedenen Beschäftigungsarten im Allgemeinen aus Arbeitsrechtlicher Sicht dargestellt. Wobei zur Veranschaulichung die Berufsgruppe der KünstlerInnen dargestellt wird und so im Speziellen die Beschäftigungsarten von KünstlerInnen dargestellt werden. Weiters wird auf die individuellen Vertragsgestaltungsmöglichkeiten für die Beschäftigung im Allgemeinen und für die Berufsgruppe der KünstlerInnen im Besonderen eingegangen.
Im zweiten Teil der Dissertation wird dargestellt, welche Formen der Sozialversicherung allgemein in Österreich zur Verfügung stehen und welches Beschäftigungsverhältnis welche Sozialversicherungs- Ansprüche zur Folge hat. Weiters wird dargestellt wie es zu diesen Unterschieden gekommen ist und wie diese heute bewertet werden.
Nachdem auf den Versicherungsschutz für typische Beschäftigte eingegangen wurde, wird der Versicherungsschutz für atypische Beschäftigte dargestellt. Weiters wird auf die sozialrechtliche Situation der Künstler eingegangen. Oft, gerade zu Beginn ihrer Karriere, sind Künstler Teilzeit als freie Dienstnehmer oder Dienstnehmer in anderen Branchen tätig und führen ihre künstlerische Tätigkeit als neue Selbständige durch. Der Künstler verfolgt als neuer Selbständiger seine künstlerische Karriere, wobei er um finanziell aber auch sozial abgesichert zu sein oft zusätzlich weiters als freier Dienstnehmer oder Dienstnehmer tätig ist.
Meistens ist zudem ein typisches Beschäftigungsverhältnis einer KünstlerIn oft auf ein einzelnes Projekt bezogen. Aus sozialrechtlicher Sicht entstehen bei der für KünstlerInnen typischen aber am allgemeinen Arbeitsmarkt atypischen Beschäftigung unterschiedliche Problemstellungen. Nicht selten werden Künstler in verschiedenen atypischen Beschäftigungsverhältnissen tätig und sind daher auch von unterschiedlichen sozialrechtlichen Problemen betroffen. Im zweiten Teil dieser Dissertation wird daher auf die atypische Beschäftigung am Beispiel der Berufsgruppe der KünstlerInnen aus sozialrechtlicher Sicht näher eingegangen.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
atypische Beschäftigung Künstler
Autor*innen
Julia Lehner
Haupttitel (Deutsch)
Atypische Beschäftigung aus arbeits- und sozialrechtlicher Sicht am Beispiel der Berufsgruppe KünstlerInnen
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
227 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*innen
Wolfgang Mazal ,
Richard Potz
AC Nummer
AC08038387
Utheses ID
7866
Studienkennzahl
UA | 083 | 101 | |
